Die Meyer Werft setzt auf Fließfertigung bei Schiffen

Dafür liefert die EMS Schiffbau in Emden zehn Plattformen mit einem Gewicht von je 210 Tonnen.

Die Meyer Werft in Papenburg setzt auf Fließfertigung ihrer Schiffe. Foto: Ingo Wagner

Papenburg. Die Papenburger Meyer Werft weitet die sogenannte Fließfertigung bei der Produktion großer Schiffsbauteile aus. Im Mai und Juni werden dazu von der EMS Schiffbau GmbH in Emden zehn 25 mal 34 Meter große Plattformen mit einem Gewicht von je 210 Tonnen geliefert. Auftragswert: knapp vier Millionen Euro, wie die Werft am Freitag mitteilte.

Die Plattformen sind die Auflagen, auf denen bis zu 800 Tonnen schwere Schiffsblöcke zunächst montiert werden. Die etwa zwölf Meter hohen Blöcke werden dann auf verschiedene Stationen befördert und mit kleineren Baumodulen ausgestattet. Die Halle IV wird dazu um 100 auf 370 Meter erweitert.

Ein Schiff wie das kürzlich ausgedockte 324 Meter lange Kreuzfahrtschiff Norwegian Joy hat über 80 Einzelböcke, in die jeweils acht bis zehn Module integriert werden. Erst zum Schluss werden die einzelnen Blöcke miteinander verschweißt und verkabelt.

10.03.2017, 17:51 Uhr