Landtag bleibt gespalten in der Feiertagsfrage

Die Landesregierung hat sich auf den Reformationstag als zusätzlichen Feiertag bereits festgelegt. Im Parlament aber wird weiter kontrovers diskutiert.

Noch ist unklar, ob der 31. Oktober neuer Feiertag in Niedersachsen wird. Foto: Sebastian Gollnow

Hannover. Von einem Konsens bei der Einführung eines zusätzlichen Feiertages in Niedersachsen sind die Beteiligten weit entfernt. Bei der ersten Beratung des Gesetzes, mit dem die rot-schwarze Landesregierung den Reformationstag zum Feiertag erklären will, hagelte es am Mittwoch im Landtag in Hannover erneut vielfältige Kritik der Opposition. Eine Kompromisslinie zeichnete sich nicht ab. Die endgültige Entscheidung will das Parlament nach weiteren Beratungen im Juni treffen. Die Fraktionen von SPD und CDU kündigten an, dass ihre Abgeordneten dabei ohne Fraktionszwang allein nach ihrem Gewissen abstimmen können.

16.05.2018, 16:47 Uhr
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