Nach Angriff in Syrien neue Drohungen

Die USA, Frankreich und Großbritannien haben der syrischen Führung ein ebenso klares wie umstrittenes Signal gesendet.

Dieses von der syrischen Nachrichtenagentur Sana zur Verfügung gestellte Foto zeigt die Trümmer des Forschungszentrums in Barsah, das bei Angriffen der USA, Großbritannien und Frankreich stark beschädigt wurde. Die drei westlichen UN-Vetomächte haben in der Nacht zu Samstag mit Militärschlägen gegen Syrien begonnen. Foto: Uncredited/SANA/AP/dpa

Washington. Nach den Luftangriffen westlicher Staaten auf Syrien setzen die USA Russland unter Druck. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley kündigte gestern neue Sanktionen gegen russische Unternehmen an und kritisierte die Regierung in Moskau dafür, dass sie seit Jahren den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Deutschland und Frankreich wollten unterdessen eine diplomatische Offensive für ein Ende des Bürgerkriegs starten. Auch Russland, das die Angriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf mutmaßliche Giftgasanlagen und -depots scharf verurteilt, soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

16.04.2018, 15:46 Uhr