Ostfriesland

Tote Trottellummen auch an ostfriesischer Küste angespült

Betroffen sind alle ostfriesischen Inseln von Borkum bis Wangerooge. In den Niederladen wurden bereits über 20 000 tote Vögel entdeckt.

Zahlreiche tote Trottellummen sind an den Ständen der ostfriesischen Inseln gefunden worden. Dieses Foto wurde 2010 an der Steil

Ostfriesland. An der niedersächsischen Nordseeküste sind wie in den Niederlanden verendete Trottellummen gefunden worden. Es seien aber längst nicht so viele wie im Nachbarland, sagte Achim Stolz, Sprecher des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Norden auf Nachfrage der Emder Zeitung. "Betroffen sind alle ostfriesischen Inseln sowie Teile Schleswig-Holsteins. Die toten Vögel werden nun an das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geschickt und dort untersucht.

In den Niederlanden waren nach Angaben der Uni Wageningen in den vergangenen Tagen Tausende tote Trottellummen gefunden worden. Nach der Ursache des Massensterbens werde geforscht. Auch in Niedersachsen seien zwei Kadaver untersucht worden, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Verbraucherschutz in Oldenburg. Die Tiere seien Ende Januar vor der Insel Borkum gefunden worden.

Den niederländischen Untersuchungen nach hatten die toten Vögel schwere Magen- und Darmschäden. Nach Angaben der Uni war unklar, ob es einen Zusammenhang zur Havarie des Containerschiffes "MSC Zoe“ vom Januar gibt. Damals waren mindestens 345 Container von dem Schiff in die Nordsee gefallen. In der Folge wurden an den Küsten und auf den Inseln tonnenweise Frachtgut und Plastikmüll angespült.

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