Ostfriesland

Prozess gegen Enercon: Gericht vertagt sich

Die Prozessbeteiligten einigten sich am Donnerstag in einer dreieinhalbstündigen Verhandlung in Emden auf einen Zwischenvergleich.

Etwa 160 Unterstützer mit "Pro GZO"-Westen sind vor Ort, auch die IG Metall ist mit mehreren hundert Unterstützern vertreten. Fo

Emden. In dem mit Spannung erwarteten Prozess gegen die Geschäftsleitung der Enercon-Tochter Gusszentrum Ostfriesland (GZO) hat sich das Arbeitsgericht am Donnerstagnachmittag vertagt. Die Prozessbeteiligten einigten sich in einer dreieinhalbstündigen Verhandlung in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Emden auf einen Zwischenvergleich. Dieser sieht vor, dass in den nächsten sechs Wochen im Rahmen einer Betriebsvereinbarung die Arbeit in drei Bereichen im Gesamtbetrieb neu verteilt wird.

Kläger sind fünf über die IG Metall-Liste gewählte Betriebsräte. Diese sehen sich benachteiligt und gemobbt, weil sie aus ihrer Sicht schlechtere Tätigkeiten in dem Betrieb ausführen müssen. Sie meinen, dass hat mit ihrem Engagement für die IG Metall zu tun. Ob das tatsächlich so ist, ist unklar. Das Thema stand am Donnerstag nicht im Zentrum der Verhandlung.

Rund 400 Interessierte begleiteten den Prozess am Donnerstag. In den Verhandlungssaal in der Integrierten Gesamtschule konnten aufgrund des Platzes nur 200. Die Unterstützer des GZO waren dabei klar in der Mehrzahl. Die IG Metall hatte im Vorfeld vor der Schule protestiert. Es blieb friedlich.

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