Wolf-Roman über Ostfriesland auf Platz eins

Der gebürtige Gelsenkirchener lebt mittlerweile in Norden. Seine Krimi-Reihe kann bereits rund 4,5 Millionen verkaufte Taschen- und Hörbücher vorweisen.

Sie tanzen vor Glück und können es oft selbst nicht richtig glauben: Klaus Peter Wolf und seine Frau. Foto: Malika Wolf

Norden. Er hat es wieder getan: Schriftsteller und Drehbuchauto Klaus Peter Wolf steigt am Donnerstag erneut auf Platz eins der Spiegelbestsellerliste für Taschenbücher ein. "Der literarische Erfolg rauscht wie ein Tsunami durch unser Leben und bringt es gehörig durcheinander", sagt Wolf. Bereits zum sechsten Mal in Folge erringt eines seiner Werke den Bücher-Thron. Mittlerweile haben rund 4,5 Millionen Menschen einen seiner Romane gekauft. "Manchmal fällt es mir noch schwer, es zu glauben", gibt Wolf zu.

Der gebürtige Gelsenkirchener wollte ursprünglich ein großes Gesellschaftspanorama schreiben. Angelegt auf viele tausend Seiten. Mittlerweile ist seine Krimi-Reihe eine Kultserie. Allen Unkenrufen zum Trotz ist keineswegs der Zenit überschritten, sondern von Buch zu Buch bekommt die „ostfriesische Welt des Klaus-Peter Wolf“ immer mehr Fans.

Ostfriesenfluch, der zwölfte Band der Reihe um Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihr Ermittlerteam, stürzt seine Leser in eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es beginnt gruselig mit einem Täter, der intakte Beziehungen nicht aushält und deswegen Frauen aus Familien entführt. Er stellt keine Forderungen. Die Frauen sind einfach weg. Ein Ehemann denkt, seine Frau sei abgehauen. Der letzte Streit bekommt plötzlich eine ganz andere Dimension. So erzählt dieser Roman viel über die Brüchigkeit von Beziehungen über geheime Ängste und verdrängte Gefühle. Immer wieder wechselt die Perspektive. Mal erzählt Wolf aus der Sicht des Täters, dann aus der des Opfers oder der Ermittler. Besonders Kommissar Rupert sorgt wie immer für Heiterkeit, weil er in jedes Fettnäpfchen tritt. Rupert hat sich mit der Zeit zur zweiten Hauptfigur entwickelt. Klaus-Peter Wolf sagt selbst zu seiner Art des Erzählens: „Ich nutze das Grauen als Fallhöhe fürs Lachen-und das Lachen als Fallhöhe das Gruseln. Man lacht nämlich sehr viel befreiter, wenn man sich vorher gegruselt hat und umgekehrt ist es genauso. Man gruselt sich viel mehr, wenn man vorher gelacht hat.“ Das Buch kostet 10.99 und ist als Originalausgabe im Fischer Taschenbuchverlag (Frankfurt) erschienen. Das gleichnamige Hörbuch gesprochen vom Autor selbst gibt es im Goyalit Verlag (Hamburg).

13.02.2018, 15:17 Uhr
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