Landkreis Wittmund
Bezirk Weser-Ems berät sich am Samstag

SPD-Bezirk untersucht Vorwürfe gegen Beekhuis

Eine Untersuchungskommission soll klären, ob der Landtagsabgeordnete tatsächlich beleidigende Chats verfasst hat, die durch einen Hackerangriff an die Öffentlichkeit gelangten.

Oldenburg. Eine parteiinterne Untersuchungskommission der SPD soll Vorwürfe gegen den ostfriesischen Landtagsabgeordneten Jochen Beekhuis aufklären. Er soll in privaten Chats über Frauen, Homosexuelle und dicke Menschen hergezogen sein, seine Chats waren im Dezember von einem Hacker illegal ins Internet gestellt worden. Der Bezirk Weser-Ems werde am Samstag bei einer Vorstandsklausur über den Fall beraten, sagte die Vorsitzende Johanne Modder am Donnerstag. „Ich werde dabei empfehlen, eine Kommission einzurichten, um den Sachverhalt aufzuklären.“ Beekhuis war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach den SPD-Statuten kann eine interne Untersuchung zu einem Parteiordnungsverfahren führen, in dem Strafen verhängt werden können - bis hin zum Ausschluss aus der SPD.

Erst am Montagabend wurde von der Auricher SPD-Kreistagsfraktion eine Untersuchungskommission besprochen.

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