Landkreis Wittmund
Seenotrettung

Kutter in Seenot gerettet

Das Schiff drohte nördlich von Wangerooge zu sinken.

Wangerooge. Seenotretter haben am Montagabend einen Fischkutter vor dem Sinken bewahrt. Die 18 MKeter lange „Stella Polaris“ aus Büsum erlitt etwa zwölf Kilometer nördlich von Wangerooge einen schweren Wassereinbruch. Die zwei in Seenot geratenen Fischer blieben unverletzt.

Die Besatzung der Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ war zuerst vor Ort. Von dem 150 Meter langen Schiff wurden mit Beibooten Besatzungsmitglieder auf den Fischkutter gebracht, um bei der Leckbekämpfung zu unterstützen. Als der Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede" aus Helgoland eintraf, wurden starke Lenzpumpen eingesetzt. Auf diese Weise wurde ein weiterer Anstieg des Wasserstandes im Fischkutter verhindert.

Die "Hermann Marwede" schleppte das gefährdete Schiff langsam nach Wilhelmshaven. Die zwei Fischer blieben während der Zeit an Bord. Die Stromversorgung des Fischkutters wurde durch den Kreuzer aufrechterhalten. Zur Sicherheit begleiteten die Seenotrettungskreuzer "Hermann Rudolf Meyer" und das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven zwischenzeitlich den Schleppverband.

Die "Hermann Marwede" traf mit dem Havaristen kurz vor zwei Uhr nachts in Wilhelmshaven ein, wo der Fischkutter aus dem Wasser genommen werden wird. Die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven ermittelt zu den Ursachen des Wassereinbruches.

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