Landkreis Leer
Blaulicht

Suchaktion auf der Ems brachte kein Ergebnis

Drei Nabu-Mitarbeiter hatten Hilfeschreie vernommen.

Von Imke Cirksena und Bodo Wolters

Coldam/Bingum/Leerort. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hat am Montagvormittag die Ems bei Bingum sowie ein Naturschutzgebiet bei Coldam abgesucht. Grund war ein Notruf, der gegen 10 Uhr bei der Leitstelle einging. Demnach hatten drei Nabu-Mitarbeiter Hilfeschreie aus Richtung des Wassers gehört. Feuerwehr und Polizei rückten zu einem Sucheinsatz aus. Finden konnten sie jedoch niemanden. Ob sich tatsächlich jemand im Wasser befand, ist unklar.

Die Nabu-Mitarbeiter waren mit Arbeiten in dem Naturschutzgebiet hinter dem Deich bei Coldam beschäftigt, als sie die Rufe hörten. Sie konnten jedoch niemanden sehen. Nach dem Notruf alarmierte die Regionalleitstelle zunächst die Feuerwehren Bingum und Leer sowie die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr.

Ein großes Einsatzfahrzeug der Bingumer Feuerwehr rückte direkt nach Coldam aus.  Am Anleger in der Nähe der Jann-Berghaus-Brücke ging die Kreisfeuerwehr außerdem mit zwei Booten zu Wasser. Drei Einsatzkräfte aus Esklum, die Teil der Wasserrettung der Kreisfeuerwehr sind, fuhren mit einem privaten Schnellboot direkt zur Einsatzstelle. Die Ems wurde wasserseitig in alle Richtungen abgesucht. Im Naturschutzgebiet gingen Einsatzkräfte der Bingumer Feuerwehr und der Polizei zu Fuß auf die Suche nach etwaigen Menschen in Not. "Das Gelände ist in diesem Bereich sehr unwegsam, so dass die Kameraden nicht an alle Stellen gelangen konnten", berichtete die Feuerwehr. Hilfe aus der Luft war deshalb erforderlich.

Die Polizei alarmierte den Hubschrauber "Phoenix" aus Rastede. Unterstützung aus der Luft gab es auch aus Emden. Die Drohnengruppe der Emder Feuerwehr rückte mit insgesamt zwei Geräten aus, die jedoch nicht mehr zum Einsatz kamen. Der Hubschrauber hatte mithilfe einer Wärmebildkamera bereits das gesamte Gebiet entlang der Ems und am Naturschutzgebiet vollständig abgesucht. Auch die Umgebung am Deich wurde durch die Feuerwehr abgesucht. In Leerort gingen außerdem Taucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit einem weiteren Boot zu Wasser.

Nach rund zwei Stunden wurde die Suche schließlich ergebnislos beendet. Woher die Hilferufe letztlich genau kamen, ob möglicherweise tatsächlich eine Person im Wasser war, oder jemand auf einen Boot um Hilfe gerufen hatte, konnte nicht festgestellt werden.

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