Landkreis Leer
Kastrations- und Kennzeichnungspflicht

Landkreis erinnert an Kastrationspflicht für Katzen

Durch die Verordnung soll eine unkontrollierte Vermehrung sowie die Verbreitung von Infektionskrankheiten verhindert werden.

Landkreis Leer. Der Landkreis Leer appelliert an Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren und kennzeichnen zu lassen. Die seit 2013 bestehende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht gilt für alle Katzen mit Freigang. Wer die Verordnung nicht befolgt, kann mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro rechnen. Als Halter gelten dabei auch Menschen, die eine Katze regelmäßig füttern.

Das Veterinäramt ruft dazu auf, die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht zu beachten, um schädliche Folgen zu verhindern. Es wäre grob fahrlässig, nicht kastrierte Tiere frei herumlaufen zu lassen, da dies zu unkontrollierter Vermehrung führt. Die Folgen können schwere Infektionskrankheiten wie Katzenleukose oder Katzenschnupfen sein. Manche Infektionen können auch bei Menschen zu einer Erkrankung führen, heißt es in der Mitteilung.

Außerdem werden Katzenjungen oft ausgesetzt. Für die Tierheime wird es zunehmend schwieriger, herrenlose Katzen aufzunehmen. "Sie sind bereits am Rande ihrer Kapazitäten", meldet das Veterinäramt.

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