Landkreis Leer
Neues Format

Krimitage dauern diesmal länger

Die elfte Auflage des ostfrieslandweiten Festivals findet vom 19. September bis 29. November statt.

Von Gaby Wolf

Leer/Emden. Totgesagte leben länger. Wer wüsste das besser als eingefleischte Krimifans? Und so geht es in diesem Jahr nun doch weiter mit den Ostfriesischen Krimitagen, deren Ende beim letzten Mal 2017 fast schon besiegelt war. „Es waren damals die letzten Krimitage im alten Format - wir machen aber in neuer Form weiter”, kündigte Organisator Peter Gerdes gestern in der Leeraner Krimibuchhandlung „Tatort Taraxacum” für diesen Herbst die elfte Auflage des alle zwei Jahre stattfindenden Krimifestivals an.

Das Neue sieht so aus: Statt - wie zuletzt - 45 Einzelveranstaltungen in zwei Wochen zu pressen, wird das Programm etwas verschlankt. Und es verteilt sich über einen längeren Zeitraum. Die 35 Lesungen - teils mit kulinarischem Anteil, Musik, Theater, Kabarett und sogar einem „kriminellen Rudelsingen” in der erweiterten Vorweihnachtszeit - finden nun über zehn Wochen vom 19. September bis 29. November in der Region statt.

Der Wolf, die „Tammy” und der Wein warten einerseits mit einem gehörigen Kaliber in der Krimi-Szene auf - und andererseits mit einer neuen Generation von publikationsfreudigen Autoren. Mit Ersterem ist Klaus-Peter Wolf gemeint, dessen Ostfrieslandkrimis nicht nur regelmäßig an der Spitze der Bestsellerlisten landen, sondern auch als Verfilmung im Fernsehen. Er kommt am 15. November ins Neue Theater - am Nachmittag mit einer Lesung für junge Krimileser, am Abend mit einer Lesung für die Fans seiner Ostfriesen-Serienmorde.

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