Landkreis Leer
Überführung in die Nordsee

Kreuzfahrtriese wird eher überführt

Statt am Freitag soll die „Iona“ schon am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr durch die Papenburger Dockschleuse in die Ems einfahren.

Papenburg. Die Meyer-Werft in Papenburg zieht die Überführung ihres neuen Kreuzfahrtschiffes „Iona“ auf der Ems zur Nordsee um zwei Tage auf Mittwoch vor. Die Werft stellte keinen direkten Zusammenhang zur grassierenden Corona-Epidemie her. Doch in der Gesamtlage sei es sinnvoll, das Schiff „möglichst frühzeitig“ zu überführen, sagte ein Sprecher am Dienstag. Er bestätigte, dass es auf der Werft einen Mitarbeiter gebe, der nachweislich mit dem Virus Sars-Cov-2 infiziert sei. Drei Kollegen seien deshalb in Quarantäne.

Statt am Freitag soll die „Iona“ schon am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr durch die Dockschleuse in die Ems einfahren. Nach einem Tag Schleppfahrt ist die Passage durch das Emssperrwerk für Donnerstag gegen 20.15 Uhr geplant. Die Fahrt sei aber von den Wind- und Wasserverhältnisse abhängig, teilte die Werft mit.

Die „Iona“ ist mit 184 700 BRZ (Bruttoraumzahl/früher: Bruttoregistertonnen/BRT) das größte bislang bei Meyer an der Ems gebaute Schiff. Sie soll für die britische Reederei P&O Cruises mehr als 5200 Passagiere befördern.

Für die Überführungsfahrt würden eine Reihe von Präventionsmaßnahmen gegen eine Verbreitung des Virus ergriffen, teilte die Werft mit. Bei allen, die an Bord gehen, werde die Temperatur gemessen. Zudem würden die Abläufe entzerrt, damit keine großen Menschengruppen an Bord zusammenkommen. Auch die künftigen Crew-Mitglieder von P&O sollten erst später zusteigen, sagte der Sprecher.

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