Landkreis Aurich
Gebäudeteil unbewohnbar

Zimmerbrand: Mutter rettet sich und Baby

Mehrere Feuerwehren waren am Dienstagabend in Hage im Einsatz.

Hage. Mehrere Feuerwehren waren am Dienstagabend bei einem Zimmerbrand in Hage im Einsatz. Eine Mutter konnte sich mit ihrem Baby rechtzeitig aus dem Gebäude retten.

Die Feuerwehr Hage wurde gegen 20.45 Uhr zu dem Brand in der Hauptstraße gerufen. Auch ein Rettungswagen des Landkreis Aurich wurde alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll bereits dichter Rauch aus allen Fenstern der Doppelhaushälfte.

Kinder in Schlafanzügen sowie Erwachsene aus dem Haus standen vor dem Gebäude. Sie konnten allerdings keine klaren Angaben machen, ob sich noch Menschen in den betroffenen Räumlichkeiten befanden. Ob sich tatsächlich alle Bewohner ins Freie gerettet haben, war zunächst unklar. Umgehend starteten die Einsatzkräfte mit Atemschutztrupps eine Personensuche im Inneren des Gebäudes. Außerdem wurde die Alarmstufe erhöht, so dass die Feuerwehren Hagermarsch, Halbemond und Lütetsburg zusätzlich zur Einsatzstelle gerufen wurden. Die Feuerwehr Norden rückte ebenfalls mit der Drehleiter und zwei weiteren Fahrzeugen an.

Schließlich stellte sich heraus, dass der betroffene Gebäudeteil von einer dreiköpfigen Familie bewohnt wurde. Die Mutter hatte sich mit ihrem Säugling in einer Tankstelle in unmittelbarer Nähe in Sicherheit gebracht. Sie informierte die Feuerwehreinsatzleitung dann darüber, dass sich definitiv keine Menschen mehr in dem Gebäude befinden.

Die Feuerwehren bauten die Wasserversorgung aus Hydranten auf und sicherten die noch nicht betroffenen Gebäudeteile vor dem Feuer. Dies erfolgte über mehrere Rohre und von drei Seiten, sowie über die Drehleiter. Ein Angriffstrupp konnte den Brandherd im unteren Bereich des Gebäudes ausfindig machen und löschen. Um 21.10 Uhr erfolgte die Meldung „Feuer aus!“.

Das verrauchte Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet und mit einer Wärmebildkamera auf verbleibende Glutnester kontrolliert. Der direkt betroffene Gebäudeteil ist aber nicht mehr unbewohnbar.

Alle Beteiligten, auch die Kinder, blieben unverletzt. Ein Mensch sei aber aufgrund der großen Aufregung vorsorglich mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht worden, so die Feuerwehr. Zur Betreuung der betroffenen drei Familien, wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK Hage-Großheide im Verlauf des Einsatzes hinzugezogen. Die direkt betroffene Familie ist bei Angehörigen untergekommen.

Die Einsatzstelle wurde schließlich an die Polizei übergeben. Die Beamten machten ermittelten eine Kerze als Brandursache. Im Einsatz befanden sich rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 10 Fahrzeugen, der Rettungsdienst des Landkreises Aurich mit einem Rettungswagen, die Schnell-Einsatzgruppe des DRK Hage-Großheide, der Energieversorger, sowie die Polizei.

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