Landkreis Aurich
Corona-Krise

Städte und Gemeinden danken Bürgern

Das Verhalten im Landkreis Aurich sei vorbildlich. Die Verwaltungsspitzen appellieren, auch an Ostern auf Ausflüge zu verzichten.

Landkreis Aurich. Aufgrund der bevorstehenden Osterfeiertage haben sich die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Landkreis Aurich entschlossen, sich noch einmal gemeinsam an die Bevölkerung zu wenden. Die Verwaltungsspitzen wollen „Danke“ sagen und loben das Verhalten der Bürger. Aber sie appellieren auch, sich über die Oster-Feiertage weiter an die Maßnahmen zu halten.

„Für ihr vorbildliches und rücksichtsvolles Verhalten während der vergangenen Wochen bedanken sich die Bürgermeister der Städte und Gemeinde im Landkreis Aurich bei den Bürgerinnen und Bürgern“, fand Frank Baumann, Bürgermeister der Gemeinde Krummhörn, Worte für die gemeinsame Botschaft. Erste Erfolge bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie seien zu erkennen. Die Kurve steige zwar noch, flache aber ganz langsam ab.

In einem gemeinsamen Appell rufen die Bürgermeister die Bevölkerung deshalb auf, sich auch über Ostern an das weiter geltende Kontaktverbot zu halten, um das gemeinsam Erreichte nicht zu gefährden. Das Kontaktverbot diene allen, den Freunden, Bekannten und Verwandten und helfe, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und beherrschbar zu machen.

Noch könne allerdings keine Entwarnung gegeben werden, machte Baumann weiter deutlich. Die Bürgermeister appellieren deshalb, weiter durchzuhalten und achtsam zu sein. Sonst gefährde man die Erfolge und die kontaktreduzierenden Maßnahmen würden im Endeffekt noch länger andauern.

„Ganz besonders bedanken sich die Bürgermeister bei allen, die dafür sorgen, dass es trotz aller Widrigkeiten und Einschränkungen weiter gut laufe“, heißt es weiter. Ein Dank gehe auch an diejenigen, die ehrenamtlich und nachbarschaftlich helfen, wo sie helfen können und andere Menschen unterstützen, sei es durch Einkäufe oder Anrufe.

Trotz des schönen Wetters müssten alle in diesem Jahr auch auf Osterausflüge verzichten. Das Land habe durch seine Rechtsverordnung den Tagestourismus weitestgehend untersagt. Zudem würden viele Zielorte auch selbst Betretungsverbote und Sperrungen vornehmen. Es sei also besser, gar nicht erst besonders beliebte Ziele anzufahren, um sich dann wieder nach Hause schicken zu lassen, meinte Baumann. „Bitte lassen Sie auch zu Ostern alle Sorgfalt walten, besuchen Sie keine Hotspots. Bitte bleiben Sie zu Hause!“, appellieren die die Städte und Gemeinden.

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