Landkreis Aurich
Rätselhaftes Treibgut

Pflanzliche Fette in Klumpen auf Nordseeinseln festgestellt

Mehrere Strandabschnitte sollen nun gesperrt werden. Anzeichen für eine Gesundheitsgefahr gibt es aber nicht.

Langeoog. Nach dem Fund von rätselhaften Klumpen auf ostfriesischen Inseln sollen mehrere Strandabschnitte gesperrt werden. Auf Hinweisschildern solle auf die Situation aufmerksam gemacht werden, teilte der Landkreis Aurich am Freitag weiter mit. Anzeichen für eine Gesundheitsgefahr gebe es aber nicht.

In den Klumpen wurden pflanzliche Fette festgestellt. Solche Fette kommen in vielen Lebensmitteln wie zum Beispiel Palmöl vor. Das endgültige Ergebnis der Untersuchungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie wird am Montag erwartet.

Am Sonntag waren die schwarz-braunen Klumpen zunächst auf Norderney entdeckt worden. Am Donnerstag wurden solche Klumpen auch auf Baltrum gefunden, inzwischen auch auf Langeoog, wie Bürgermeister Uwe Garrel am Freitag sagte.

„Nur wenn es sich bei den Klumpen um einen umweltgefährdenden Stoff handelt, bei dem die Umwelt nachhaltig gefährdet wird, leiten wir ein Strafverfahren ein“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Oldenburg. Möglicherweise seien die Fette beim Reinigen von Lebensmittel-Containern auf hoher See ins Meer gelangt.

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