Landkreis Aurich
Veranstaltung

Neues Thetaerstück: "Wat mutt, dat mutt!"

Die Laienspielgruppe Brockzetel-Wiesens feiert dieses Jahr das 40-jährige Bühnenjubiläum - und am 13. März die Premiere des plattdeutschen Stückes „Wat mutt, dat mutt!“.

Brockzetel-Wiesens. Die Laienspielgruppe Brockzetel-Wiesens ist aktuell wieder fleißig am Proben für ihre alljährliche Inszenierung. Diese wird traditionell im Frühjahr aufgeführt. Und so heißt es ab Freitag, 13. März, an insgesamt 9 Terminen Vorhang auf für die Komödie „Wat mutt, dat mutt” von Bernard Fathmann. Zu sehen sind die Aufführungen an gewohnter Wirkungsstätte in der Gaststätte „Zum Sandkrug“ in Wiesens. Regie führt Elke Habermann.

In dem Stück geht es um einen verschuldeten Bauern. Dieser versucht, mit einer vorgetäuschten Krankheit eine Frau zu finden, die bereit ist, sein Haus unter Wert zu kaufen, ihn jedoch gleichzeitig dafür bis an sein „baldiges Lebensende“ zu pflegen. Tatsächlich aber hat er es bloß auf das Geld der vermeintlichen Käuferin abgesehen, denn der gewiefte Bauer hat im Vertrag alles zu seinen Gunsten geregelt. Der nörgelige, angeblich tot geweihte Bauer versucht nun mitsamt seinem Freund, die junge Frau wieder los zu werden. Allerdings hat er die Rechnung ohne ihre resolute Mutter gemacht und alles kommt ganz anders als geplant.

Die Spieltermine sind, jeweils um 20 Uhr: Freitag bis Sonntag, 13. bis 15. März, sowie Dienstag bis Sonntag, 17. bis 22. März. Der Kartenvorverkauf musste neu geregelt werden, informierte Claus Habermann, Medienbeauftragter der Laienspielgruppe Brockzetel-Wiesens. Die Karten sind seit dem 1. Februar telefonisch erhältlich: 0 170 / 93 11 230.

„Zurzeit wird bis zu dreimal wöchentlich in unserem neuen Probenraum geprobt, um für die Premiere gut gerüstet zu sein”, heißt es in der Mitteilung der Gruppe. Wobei mit den Räumen des Schützenvereins in Popens - nach zwei Übergangslösungen in den vergangenen Jahren - ein neues Proben-Domizil zur Verfügung steht, wie Habermann im Gespräch mit dem Sonntagsblatt sagte.

Doch die Widrigkeiten, mit denen die Gruppe zu kämpfen hat, reißen nicht ab. So war ursprünglich zum Bühnenjubiläum das Stück „De Aantenkrieg” geplant. Aus persönlichen Gründen und dem Ausfall von Spielern habe man das Stück ändern müssen, informierte die Laienspielgruppe Mitte Januar auf ihrer Homepage.

Und wie es an der alten Spielstätte weitergeht, ist auch noch ungewiss, wie sich einem Hinweis im November entnehmen lässt: „Auch 2020, bevor es zu Umbau und Renovierungsarbeiten im Sandkrug Wiesens kommen wird, sind wir noch einmal zu Gast bei den neuen Eigentümern Carmen und Rainer.”

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