Landkreis Aurich
Mordprozess „Dwarsglupe"

Nachspiel im Mordprozess

Die Hauptangeklagten müssen sich erneut vor dem Gericht verantworten.

Von Martina Ricken

Aurich. Die Staatsanwaltschaft Aurich hat gegen die drei Hauptangeklagten, die im Mordprozess „Dwarsglupe“ wegen Mordes und Beihilfe langjährige Haftstrafen erhielten, eine neue Anklage verfasst. Ein 47-Jähriger und 20-Jähriger werden der gefährlichen Körperverletzung beschuldigt. Einem 19-Jährigen wird unterlassene Hilfeleistung zur Last gelegt.

Die 40-jährige Mitangeklagte soll von beiden Angeklagten geschlagen worden sein, der 20-Jährige soll gedroht haben, ihr einen Finger abzuschneiden und ihr eine stark blutende Wunde an der Hand zugefügt haben. Die beiden Männer sollen die Frau an den Füßen aus dem Fenster der Wohnung im Obergeschoss gehalten haben.

Im Mordprozess „Dwarsglupe" ging es um den gewaltsamen Tod eines 62-jährigen Aurichers. Die Hauptangeklagten sollen den Mann durch Schläge mit einem Baseballschläger gefoltert und in eine gefüllte Badewanne gelegt haben, in der das Opfer ertrank.

Der 47-Jährige wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft und der 20-Jährige zu 13 Jahren Jugendstrafe verurteilt. Der 19-Jährige erhielt wegen Beihilfe eine Jugendstrafe von mehr als vier Jahren. Alle drei Angeklagten haben Revision gegen die Urteile eingelegt.

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