Landkreis Aurich
Lesung mit Rahmenprogramm

Musik, Illustrationen und 
ein Monsterkühlschrank

Die Lesung im Auricher Zwischenraum mit wurde mit Live-Musik von Werner Jürgens und Ragnar Kleen bgleitet. Außerdem wurden die Illustrationen aus dem Buch von Nicolaus Hippen ausgestellt.

Aurich. Von unterkühlter Atmosphäre konnte nun wahrlich keine Rede sein, als Werner Jürgens am vergangenem Freitagabend aus seinem Buch Monsterkühlschrank vorlas. Mit kurzweiligen Erzählungen, die auf realen Geschehnissen basieren, sorgte er für viel Heiterkeit im Auricher Zwischenraum. Dazu servierte der Autor dem Publikum gemeinsam mit Ragnar Kleen ein stimmungsvolles musikalisches Rahmenprogramm. Außerdem wurden die von Nicolaus Hippen für das Buch gezeichneten Illustrationen gezeigt.

„Ich mach die 'ollen Kamellen', während Ragnar die moderneren Sachen drauf hat“, scherzte Jürgens. Tatsächlich lieferte der erst 16-jährige Kleen mitreißende Interpretationen von Alex Clare oder „Mumford & Sons” und konnte dabei sowohl musikalisch an der Gitarre wie auch gesanglich überzeugen. Der 53-jährige Autor konzentrierte sich hingegen auf altbewährte Klassiker zum Beispiel von den Rolling Stones, Joni Mitchell und Joe Cocker.

Manche der Lieder kamen auch in den vom Autor dargebotenen Kurzgeschichten vor. Da war unter anderem „Am Fenster“ von der DDR-Rockgruppe City, das vermutlich eine drohende Verhaftung „Friedrichstraße Backstage“, so die Überschrift einer der Geschichten, von Jürgens verhindert hat. Eine andere Geschichte hieß „Punky's Dilemma“. Darin ging es zwar auch, aber nicht nur, um den gleichnamigen Titel des Folk-Duos „Simon & Garfunkel“.

Nach einer Pause folgte im zweiten Teil der Veranstaltung die etwas umfangreichere Erzählung über den „Monsterkühlschrank“. Die zu den jeweiligen Geschichten passenden Illustrationen wurden parallel zur Lesung auf einer Leinwand eingeblendet. „Nicolaus Hippen und ich, wir kennen uns noch von der Schülerzeitung“, erklärte Jürgens seine Verbindung zum Künstler. „Deswegen bin ich froh, dass wir es geschafft haben, seine Arbeiten quasi als Ausstellung innerhalb der hier bereits im 'Zwischenraum' laufenden Ausstellung ebenfalls mit in diesen Abend zu integrieren.“ Besagter Abend endete schließlich mit einer weiteren Geschichte über eine waghalsige Autofahrt, die noch einmal für jede Menge Lacher sorgte.

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