Landkreis Aurich

Minister macht Milchbauern wenig Hoffnung

Christian Meyer zu Gast beim Landeserntedankfest in der reformierten Kirche Hinte

Seit Jahrzehnten kämpfen Bauern für einen fairen Milchpreis. Dieser fällt jedoch von Jahr zu Jahr weiter. Symbolfoto: Hinrich Wi

Hinte. Ein dauerhaft auskömmlicher Milchpreis für die niedersächsischen Bauern bleibt weiterhin eine Illusion. Eine schnelle Patentlösung wird es nicht geben. Das ist am Sonntagabend nach dem „Gespräch zum Tee“ mit Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer deutlich geworden. Der 41-jährige Grünen-Politiker aus Holzminden war Ehrengast des Landeserntedankfestes der evangelisch-reformierten Kirche, das in diesem Jahr in Hinte gefeiert wurde.

Der Minister glaubt im Gegensatz zu Schulze Pals nicht daran, dass Angebot und Nachfrage den Markt für konventionell hergestellte Milch regeln: „Die Ängste der Bauern bestimmen quasi unsere Politik.“ Nach Meyers Auffassung wäre eine Reduzierung der zu hohen Milchmenge auf dem deutschen Markt nötig, um zu Literpreisen führen, die nicht ruinös sind. Erfolgreich sei hier das Projekt „Weidemilch“, das teurere Milch in den Discountern anbietet, weil die Tiere tatsächlich auf Weiden grasen.

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