Landkreis Aurich
Bildung in Aurich

KVHS hat einen neuen Chef

Friedhelm Endelmann übernimmt das Amt von Manfred Wilts an der Kreisvolkshochschule.

Von Klaus-Dieter Heimann

Aurich. Bewegung an der Spitze der Kreisvolkshochschulen Aurich und Norden: Friedhelm Endelmann, Standortleiter in Norden, ist am Montag in der Gesellschafterversammlung der KVHS Aurich auch zum Geschäftsführer der Volkshochschule am Standort Aurich bestellt worden. Er übernimmt damit die Aufgaben von Manfred Wilts, der Ende des Monats in den Ruhestand wechselt.

Darüber hinaus ist der bisherige Gesamtbetriebsleiter der KVHS Aurich-Norden, Andreas Epple, am 1. Juni in ein Krankenhaus-Projektteam gewechselt. Epples Aufgaben hat Endelmann bereits kommissarisch übernommen. Diese Stelle soll jetzt zeitnah ausgeschrieben werden.

Landrat Olaf Meinen betonte Montagnachmittag, dass die Kreisvolkshochschulen an beiden Standorten solide und stabil aufgestellt sind. Und auch mit der Personalie Endelmann sei eine gute Lösung gefunden worden. Andreas Epple sei im Übrigen seinem Wunsch gefolgt, so Meinen.

Epple gehöre jetzt in führender Funktion an der Seite des Gesundheitsdezernenten Dr. Frank Puchert zu einem Team, das sich vor dem Hintergrund des geplanten Baus des Zentralklinikums in Georgsheil im Wesentlichen um die Entwicklung von Nachnutzungskonzepten für die bestehenden Klinikstandorte in Aurich und Norden kümmern werde. Meinen: „Man redet immer über den Neubau, aber es geht natürlich auch um die Bestandssicherung. Das ist für uns eine große Herausforderung.“

Der Norder SPD-Kreistagsabgeordnete Hans Forster erklärte, der Wechsel von Epple macht deutlich, welchen Stellenwert die Nachnutzung der Alt-Kliniken für den Landkreis hat. Weitere Mitglieder des KVHS-Betriebsausschusses dankten Epple für die mehrjährige Gesamt-Leitung der KVHS, er habe insbesondere immer ein offenes Ohr für die Dozenten gehabt.

Friedhelm Endelmann hatte zuvor von der Arbeit der KVHS berichtet. Die Corona-Pandemie sei für alle Beteiligten eine große Herausforderung und der Lernprozess noch nicht abgeschlossen. Einiges könne durch Online-Angebote aufgefangen werden, doch vieles habe man absagen oder unterbrechen müssen.

Immerhin könne unter angepassten Bedingungen die Sommerakademie für Kunst und Kultur in Norden stattfinden. Generell sei noch unsicher, wie viel Normalität es zum Wintersemester wieder geben könne.

Von den knapp 437 Beschäftigten der KVHS an beiden Standorten waren im April und Mai 220 beziehungsweise 213 in Kurzarbeit, im Juni sind es noch 147, berichtete Endelmann. Landrat Meinen betonte, dass das Personal-Karussell an der Spitze der KVHS für Unruhe gesorgt hat. Er versicherte: „Kein Mitarbeiter muss sich Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen.“

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