Landkreis Aurich
Aus dem Gericht

Haftstrafen im Dwarfsglupe-Mord sind rechtskräftig

Eine Revision hat der Bundesgerichtshof zurück gewiesen.

Aurich. Nach dem Dwarfsglupe-Mord an einem 62-Jährigen im Frühjahr 2018 sind zwei Auricher zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Zusammen mit einem Mitangeklagten legten sie Revision gegen das Urteil vom Landgericht Aurich ein - erfolglos. Der Bundesgerichtshof wies die Revision zurück, wie das Landgericht Aurich in einer Pressemitteilung am Dienstag mitteilte. Damit ist das Urteil nun rechtskräftig.

Die Männer sollen dem Opfer im April vergangenen Jahres zunächst im Streit die Geldbörse abgenommen haben. Später sollen sie Gewalt angewendet haben, damit der Mann die PIN-Nummer seiner EC-Karte verrät. Weil der 62-Jährige sich weigerte, wurde er weiter verprügelt. Dabei benutzten die Täter auch einen Baseballschläger. Anschließend wurde der Verletzte in einer Badewanne mit heißem Wasser abgebraust und mit einem Handtuch gequält, das mit Wasser getränkt war. Das schwer verletzte Opfer wurde laut Obduktionsbericht ertränkt.

Ein 46-Jährige wurde wegen Mordes in Tateinheit mit versuchter besonders schwerer räuberischer Erpressung mit Todesfolge zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Gegen einen 21-Jährigen wurde eine Jugendstrafe von 13 Jahren verhängt. Zum Tatzeitpunkt war er noch 20 Jahre alt gewesen. Darüber hinaus wurde bei beiden Männern die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet.

Ein weiterer Mitangeklagter wurde wegen Beihilfe zum Mord zu einer Einheitsjugendstrafe von 4 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Auch er muss in eine Entziehungsanstalt.

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