Landkreis Aurich
Anstrengender Einsatz

Feuerwehr probt Ernstfall

Wenn der Wald in Flammen steht: Die Freiwillige Feuerwehr Norden probte den Ernstfall inklusive brennender Windkraftanlage.

Westermarsch. Waldbrand in Westermarsch: Dieses Szenario probte die Freiwillige Feuerwehr Norden jetzt in einer groß angelegten Übung. Das teilte Thomas Weege von der Feuerwehr mit.

Die Übung sah vor, dass die Funken einer brennenden Windkraftanlage am Langhauser Weg auf ein angrenzendes kleines Wäldchen übersprangen und das Gehölz in Brand setzten. Auch eine Wiese fing Feuer. Ausgearbeitet wurde das Szenario durch die Feuerwehrmitglieder Jessica Petke-Gotowik und Nico de Vries. Dagmar Eggerath, die auf dem ungefähr 15 Hektar großen Areal einen Ferienhof sowie eine Praxis für Naturheilverfahren betreibt, hatte den Brand gemeldet und ihre Feriengäste in Sicherheit gebracht. Da in dem Gebiet eine ausreichende Wasserversorgung für Großbrände nur sehr aufwendig hergestellt werden kann, wartete auf die Einsatzkräfte viel Arbeit. Für die Feuerwehr standen Förderung, Transport und Entnahme von Löschwasser aus unterschiedlichen Quellen im Fokus dieser Einsatzübung, hieß es.

Das parallel zum Langhauser Weg verlaufende Langhauser Tief diente als erste Wasserentnahmestelle. Wegen des niedrigen Wasserstandes erwies sich diese Quelle jedoch als nicht sehr ergiebig. Ein Hydrant direkt vor dem Hof Eggerath war obendrein nicht auffindbar. So blieben nur zwei weit entfernte Feuerlöschbrunnen zur Wasserentnahme übrig. Zwei Löschwasserfahrzeuge fuhren im Pendelverkehr zwischen einem der Brunnen sowie einem auf einer Wiese aufgestellten 25 000 Liter fassenden Auffangbehälter hin und her. Aus dem zweiten Brunnen wurde das Wasser mit einer Pumpe zu dem Behälter gefördert. Die Distanz dazwischen wurde mit einer 500 Meter langen Schlauchleitung überbrückt.

Ein weiteres Löschfahrzeug konnte sich so nach und nach am geschaffenen Vorrat bedienen und sich damit um den Flächenbrand kümmern. Die Drehleiter und ein Wasserwerfer bekämpften den Waldbrand und mussten mit Wasser aus dem Tief versorgt werden.

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