Landkreis Aurich
Feuerwehr-Einsatz

Feuer bei Betreuungsstelle des Landkreises

Einen Streifenwagen bemerkte den Schuppenbrand. Die sechs Kinder und ihr Betreuer hatten die Flammen nicht bemerkt.

Aurich-Haxtum. Der Schuppen einer Betreuungsstelle des Landkreises Aurich hat am Montagabend Feuer gefangen. Ein Fahrzeug der Polizei wurde auf den Brand in Aurich-Haxtum aufmerksam. Gegen 19.45 Uhr wurden die Feuerwehren Haxtum und Aurich in die Johannes-Diekhoff-Straße alarmiert. Ebenfalls wurde das DRK Aurich mit der Schnell-Einsatzgruppe Sanitätsdienst zur Absicherung der Einsatzkräfte hinzugerufen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Schuppen in Vollbrand. Durch den recht kräftigen Wind, der die Flammenbildung stärkte, stellten die Flammen eine Gefahr für die nur einige Meter entfernte „Koje“, eine Inobhutnahmestelle des Landkreises Aurich, dar.

Unter Atemschutz wurde umgehend ein Löschangriff und eine Riegelstellung mit je einem Rohr vorgenommen. Die Ausbreitung auf das aktuell von sechs Kindern und einem sich ständig vor Ort befindlichen Betreuer bewohnte Gebäude konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Die Kinder und die Betreuung selbst hatten von der Gefahrensituation nichts mitbekommen.

Das Feuer ließ ein doppelglasiges Fenster von außen zerborsten und nahm die Außenhaut des Gebäudes in Mitleidenschaft. Im Verlauf des Einsatzes wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Außenhaut des Gebäudes auf Glutnester zu kontrollieren. Weiterhin verbrannte die Rasenfläche zwischen dem brennenden Schuppen und dem Hauptgebäude. Das Feuer konnte relativ zügig unter Kontrolle gebracht werden. Brandgeruch, der in das Gebäude gezogen war, wurde mittels Hochleistungslüfter aus dem Gebäude geblasen.

Alle Kinder und die Betreuung konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Nach rund 45 Minuten war das Feuer gelöscht. Um 21.15 Uhr konnten die letzten der rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen und die Einsatzbereitschaft aller Gerätschaften wiederherstellen. "Durch das schnelle Handeln der Feuerwehr konnte sichergestellt werden, dass keine giftigen Gase in das Gebäude gezogen sind und somit eine Bleibe für die sechs Kinder sichergestellt ist", so die Feuerwehr. Im Einsatz befand sich die Feuerwehr mit rund 40 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen, das DRK und die Polizei.

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