Landkreis Aurich
Zukunft unklar

Feddermann ist unzufrieden  mit Erlebniszentrum

Das EEZ steht 2020 weit oben auf der Agenda der Kreisstadt, kündigte Aurichs Bürgermeister an.

Von Peter Saathoff

Aurich. Noch liegen ihm nicht alle Zahlen vor. Aber schon jetzt ist klar: Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann (parteilos) ist „nicht glücklich” mit dem Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum. Das verdeutlichte der Bürgermeister im Jahrespressegespräch, wo das EEZ ein eigener Punkt auf seiner Themenliste war. Für die Zukunft wünsche er sich deutliche Veränderungen, kündigte Feddermann an.

Wie deutlich die werden, hängt zurzeit vor allem von der konkreten Ausgestaltung der einzelnen Verträge ab, die das EEZ mit diversen Einrichtungen geschlossen hat sowie den Bedingungen für die Fördermittel. Das könne er aktuell noch nicht genau einschätzen, sagte Feddermann. „Beim neuen Bewegungsgarten gibt es eine Bestimmung, dass der 15 Jahre bestehen bleiben muss”, gab Feddermann ein Beispiel. „Solche Bestimmungen gibt es sicher auch bei anderen Punkten.”

Dennoch gelte, dass „wir das EEZ in 2020 angehen werden.” Das schlösse keine überlegte Variante aus. Wie berichtet, gibt es etwa von Gemeinsam für Aurich (GfA) Überlegungen, das futuristische Gebäude in Sandhorst zu verkaufen. Wie Fraktionschef Hans-Gerd Meyerholz verkündete, kenne er Interessenten für ein entsprechendes Gebäude. „Ich weiß nicht, ob das stimmt”, sagte Feddermann nun, „aber wenn es die gäbe, müssten wir zumindest sprechen.”

Gründerzentrum

Eine andere Option wäre die Kombination mit einer weiteren Idee für Aurich, die Feddermann im nächsten Jahr umsetzen möchte: ein Gründerzentrum in Aurich. Wie berichtet, wird die Stadt Emden im nächsten Jahr ein Start-Up-Zentrum in der Seehafenstadt installieren. Die Planungen sind durch, ein Förderbescheid des Landes liegt im Postkasten des Rathauses. Ein Fortschritt, auf den Feddermann blickt. „In Emden gibt es den Vorteil, dass es eine komplette Wirtschaftsförderungsgesellschaft gibt”, sagte Feddermann. In dem Maße gäbe es die in Aurich nicht und müsse erst aufgebaut werden. Ein Punkt auf seiner Liste an Vorsätzen für das nächste Jahr. Aber die Idee, ein Gründerzentrum in der Kreisstadt zu installieren, habe Charme, so der Bürgermeister. „Firmengründer können sich so für überschaubare Kosten die ganze, benötigte Infrastruktur teilen.” Und damit käme er zurück zum EEZ. „Vielleicht können wir das dort installieren”, sagte Feddermann. Er werde diese Option zumindest prüfen. Genau wie andere Elemente der Einrichtung, etwa die Ausstellung. „Wir müssen da schauen.”

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