Landkreis Aurich
Veranstaltung

Die Landwirtschaftsmesse ist eine Erfolgsgeschichte

Zahlreiche Bauern stellen noch bis Freitag auf dem Mehrzweckgelände in Tannenhausen aus.

Von Hans-Ulrich Meyer

Aurich. Nach dem erfolgreichen Start der Landwirtschaftsmesse im letzten Jahr, haben sich auch in diesem Jahr zahlreiche renommierte Fachunternehmen aus Deutschland und den Niederlanden auf dem Mehrzweckgelände in Aurich-Tannenhausen eingefunden. Die aktuelle Messe läuft noch bis Freitag, 21. Februar. Ein besonderer Schwerpunkt ist wieder der zukunftsorientierten Landwirtschaft gewidmet.

„Landwirtschaft bis 2050“ lautet das Motto, unter dem sich die Messe gezielt mit den neuesten Technologien wie Sensoren, Drohnen, autonomen Robotern oder Smart Farming beschäftigt. Bereits zur Eröffnung strömten die Besucher in die vorgewärmte Halle und auf das Freigelände, um sich über Trends und neueste Entwicklungen in der Landwirtschaft zu informieren.

Gegenüber dem Sonntagsblatt sagte Ausstellungsleiter Johan Wolters von der Agentur CNO-Expo: „Wir erwarten in diesem Jahr einen Zuschauerrekord, hatten wir im vergangenen Jahr rund 8000 Besucher, so rechnen wir in diesem Jahr durch die Werbung in Fachzeitschriften mit bis zu 10 000 Besucher und meint weiter: „In diesem Jahr haben wir 110 Aussteller, das sind 40 Aussteller mehr als im vergangenen Jahr. Für uns ist wichtig, dass die Aussteller zufrieden sind, wir sind eine echte Fachmesse für die Viehhaltung in der Region Ostfriesland und decken das gesamte innovative Spektrum mit Maschinenhandel, Schlepper und Futtertechnik ab."

Wolters geht davon aus, dass die Milchpreise Schritt für Schritt im Laufe des Jahres um drei Cent steigen werden. Ein beliebter Treffpunkt für die Besucher ist auch der Stand der Landwirtschaftskammer Niedersachsen von der Bezirksstelle Ostfriesland. Doktor Rolf Bünte, Hans-Jürgen Leiner und ihr Team beraten die Besucher über die neue Düngeverordnung, machen Ausbildungs- sowie pflanzenbauliche Beratung. Am Mittwoch wurde bei der Messe deutlich, dass auch die Digitalisierung im Agrarwesen rapide wächst.

Insbesondere die Fernerkundung mittels Drohnentechnik bietet eine Reihe von Möglichkeiten, um sich einen Überblick über den Zustand von Vegetation und Bodenbeschaffenheit zu verschaffen. Landwirt Bernd Harms aus Simonswolde sagte auf Nachfrage: „Die gesetzlichen Aufgaben der Düngeverordnung machen uns Landwirten zu schaffen, die Auflagen können wir nicht erfüllen, weil wir dann in unserer Wirtschaftlichkeit eingeschränkt werden.”

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