Landkreis Aurich
Seehunde in der Nordsee

Der erste Heuler

„Freya” wird nun in Norddeich aufgepäppelt. Außerdem starten am Donnerstag die Seehundzähler.

Norddeich. Ein Gewitter hat an der Nordseeinsel Borkum einen kleinen Seehund von seiner Mutter getrennt. Das Tier wird nun in der Seehundstation Norddeich aufgepäppelt und gilt als erster Heuler der neuen Saison an der niedersächsischen Küste. „Unter fachkundiger Pflege hat sich „Freya“ bereits gut entwickelt“, sagte Stationsleiter Dr. Peter Lienau. Das Seehundbaby sei Ende Mai allein am Strand von Borkum gefunden worden und wiege inzwischen fast acht Kilogramm. Nach „Freya“ hat die Station inzwischen zehn weitere Heuler aufgenommen. Derzeit hat die Geburten- und Aufzuchtphase begonnen.

Außerdem startet am Donnerstag mit den ersten Zählflügen übers Wattenmeer die jährliche Inventur der Seehunde in Niedersachsen. Erfahrene Beobachter gehen an fünf Tagen bis Ende August in die Luft, um die Seehunde an ihren Liegeplätzen auf Sandbänken zu erfassen. Dabei werden die Gebiete zwischen Ems, Weser und Elbe im Tiefflug bei langsamer Geschwindigkeit überflogen. Ein erster Starttermin am Dienstag war wegen schlechter Sicht verschoben worden (wir berichteten). In den vergangenen Jahren hat sich der Seehundbestand an der niedersächsischen Küste auf hohem Niveau stabilisiert. Dort wurden 2018 knapp 10 000 Tiere erfasst, davon 2158 Jungtiere.

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