Landkreis Aurich
White-Sands-Festival auf Norderney

Düsseldorfer Duo verteidigt Vorjahrestitel

Alexander Walkenhorst und Sven Winter setzen sich beim White-Sands-Festival auf Norderney wieder durch. Christine Aulenbrock und Sandra Ferger siegten bei den Frauen.

Norderney. Das White-Sands- Festival auf Norderney garantierte auch bei der 22. Ausgabe über Pfingsten wieder spannende Wettkämpfe rundum Beachvolleyball und Kitesurfen. Dabei spiele allerdings das Wetter nicht immer nach Wunsch mit. Während auf den Beachvolleyballplätzen der Urlaubsguru-Beach-Cup ausgetragen wird, beweisen die Kite-Surfer ihr Können in der Disziplin Freestyle. Das Düsseldorfer Beachvolleyball-Duo Alexander Walkenhorst und Sven Winter feierte dabei eine erfolgreiche Titelverteidigung. Bei den Frauen siegten Christine Aulenbrock und Sandra Ferger vom VfL Oythe.

Urlaubsguru Beach Cup

Die Besucher erwartete von Freitag bis Sonntag mit dem „Top Ten Plus”-Turnier der Kategorie eins eines der zwölf hochrangigsten nationalen Beachvolleyball-Turniere. Nach der Qualifikation am Freitag sorgten am Samstag extreme Windverhältnisse mit Sturmböen für erschwerte Bedingungen.

Im Turnier der Frauen standen sich im Viertelfinale die Westdeutschen Meisterinnen Christine Aulenbrock und Sandra Ferger (VfL Oythe) sowie Leonie Klinke (MTV Stuttgart) und Lisa-Sophie Kotzan (VC Olympia Berlin) gegenüber. In einem spannenden Match konnte das junge Duo Klinke/Kotzan einen 2:0-Erfolg verbuchen. Aulenbrock/Ferger nutzten aber den Umweg über die Loser-Runde, bezwangen die Zwillinge Lena und Sarah Overländer 16:21, 21:8 und 15:13 und zogen ebenfalls ins Halbfinale ein. Gegen Claaßen/Interwies demonstrierte das Duo seine Klasse und machte mit 21:8 und 22:20 den Einzug ins Finale perfekt.

Der Favoritenrolle gerecht wurden zunächst auch die an Rang eins gesetzten Anna Hoja und Stefanie Hüttermann (beide DJK 06 Düsseldorf). Im Viertelfinale unterlag man den Vorjahressiegern Larissa Claaßen (TV Lintorf) und Nina Interwies (Kieler TV) in drei hart umkämpften Sätzen. In der Verliererrunde behielten die Düsseldorferinnen aber die Nerven, kämpften Klinke/Kotzan 2:0 nieder und trafen im Finale auf Aulenbrock/Ferger.

Das Endspiel entwickelte sich vor der voll besetzten Tribüne und strahlendem Sonnenschein zu einem fulminanten Schlagabtausch. Nach einer dramatischen Partie feierten Christine Aulenbrock und Sandra Ferger einen 26:24-, 18:21- und 15:12-Triumph. Im kleinen Finale behielten Leonie Klinke und Lisa Sophie Kotzan gegen Larissa Claaßen und Nina Interwies mit 21:16 und 21:13 die Oberhand.

Männer

Die Vorjahressieger Alexander Walkenhorst und Sven Winter (TuSa 06 Düsseldorf) starteten verheißungsvoll mit zwei Zwei-Satz-Siegen. Daniel Wernitz, Walkenhorsts ehemaliger Partner, zog an der Seite von Youngster Niklas Rudolf (beide DJK TuSa 06 Düsseldorf) ebenfalls ins Viertelfinale ein. In einer starken Vorstellung bewiesen Walkenhorst/Winter im Düsseldorfer Vereinsduell erneut ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten und siegten 2:0. Auch Markus Böckermann, der 2016 an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilgenommen hatte, und Max-Jonas Karpa (beide Eimsbütteler TV) konnten Walkenhorst/Winter nicht stoppen und zogen mit 18:21 und 13:21 den Kürzeren.

Die Zwillingsbrüder Bennet und David Poniewaz (beide DJK 06 Düsseldorf) zogen mit einem 2:0 über das an Position drei gesetzte Team Böckermann/Karpa (Eimsbütteler TV) ins Halbfinale ein. Das Duell mit Rudolf/Wernitz wurde zu einem der spannendsten und spektakulärsten Spiele des Turniers. Nach drei Sätzen rissen die Poniewaz-Brüder mit 21:19, 17:21 und 15:12 die Arme in die Höhe. Rudolf/Wernitz hielten sich im kleinen Finale mit 21:18 und 23:21 gegen Böckermann/Karpa schadlos.

Im Finale glänzten beide Teams noch einmal mit spektakulären Ballwechseln. Besonders die harten Aufschläge und Monsterblocks sorgten für gute Stimmung. Die Brüder Poniewaz glichen die fehlende Körpergröße mit Sprungstärke und Spielwitz aus. Der erste Satz ging trotzdem mit 21:18 an Walkenhorst/Winter. Im zweiten Durchgang ließen sich Walkenhorst und Winter von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, glichen nicht nur aus, sondern verwandelten den zweiten Matchball zum 21:17 und machten die Titelverteidigung perfekt. Am Finaltag konnten über 1500 Zuschauer die packenden Beachvolleyballspiele verfolgen.

Kite Open Norderney

Radikale Sprünge, spektakuläre Loopings und beeindruckende Tricks sorgten für Begeisterung. Die nationale Regattaserie, bei der es um den Deutschen Meistertitel geht, besteht aus vier Tourstopps, die an den Stränden von Nord- und Ostsee ausgetragen werden. Nachdem am Freitag nicht nur Sonne, sondern auch perfekte Surfbedingungen bot, mussten die für Samstag angesetzten Heats abgesagt werden. Die Prognosen für den Sonntag waren gut und so wurde schon um 8 Uhr mit dem Wettkampf gestartet. Es fehlten nur noch wenige Runden, um das Finale der Herren und Damen zu Ende zu bringen, doch der Wind verabschiedete sich entgegen den Vorhersagen zu schnell und ließ keine weiteren Wettkämpfe mehr zu. Bei den Herren konnte das zweite Halbfinale nicht mehr beendet werden. Bei den Junioren gab es am Ende mit Jendric Burkhardt aus Barssel einen glücklichen Sieger vor Timo Riemenschneider aus Hamburg. Dritter wurde Lasse Erdelmann aus Dortmund.

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