Landkreis Aurich
Entwicklung der Innenstadt

„CARO”-Entwickler zeigt Interesse für die Markthalle

Kay Hoppe ist mit einem Zukunftskonzept an Auricher Stadtspitze herangetreten. Jetzt in eine offizielle Vorstellung geplant.

Von Udo Hippen

Aurich. Mit Blick auf den jetzigen „CARO” ist der Name Kay Hoppe vielen Aurichern noch in guter Erinnerung. Der ehemalige Direktor von „tB Investments Deutschland”, unter dessen Dach das Einkaufscenter geführt wird, ist maßgeblich für die gelungene Revitalisierung des einstigen Carolinenhofs verantwortlich. Sein Name ist am frühen Dienstagabend in der Sitzung des städtischen Sanierungs- und Konversionsausschusses gefallen. Ins Spiel gebracht hatte ihn Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann (parteilos), bei dem sich Hoppe kürzlich meldete, um sein Interesse an der Markthalle zu bekunden. Gerade über die Auricher Kaufmannschaft, zu der Hoppe gute Verbindungen pflege, sei der Blick auf Aurich nie verloren gegangen. „Der Kontakt ist nie abgerissen”, sagte er im Gespräch mit dem Sonntagsblatt.

Was das Konzept für die Zukunft der Markthalle betrifft, tritt Hoppe nicht alleine in Erscheinung. Mit im Boot ist der Immobilien-Profi und Makler Andreas Müller-Kehm, den Hoppe als langjährigen Geschäftspartner bezeichnet und mit dem er gemeinsam bei dem europaweit agierenden Immobilien- und Investmentunternehmen „Unibail-Rodamco” arbeitete, das beispielsweise das „Centro” in Oberhausen betreibt. „Herr Müller-Kehm ist die treibende Kraft bei der Markthalle gewesen”, erklärte Hoppe seinen erneuten Einstieg in das Thema. „Er ist mit verschiedenen Interessenten für die Markthalle im Gespräch.”

Für die städtische Immobilie im Blick haben die Projektentwickler beispielsweise einen Bäcker, einen Fischhändler, einen Fleischer, einen Anbieter für südliche Spezialitäten und einen Asiaten. „Wir denken an keine reine Gastronomie. Wir haben den Verkauf und den Verzehr von Lebensmitteln im Auge”, beschrieb Hoppe den Ansatz des Konzeptes im Gespräch. Auch sei ein abendlicher Betrieb zu bestimmten Zeiten möglich. „Wir stehen der Einbindung der Markthalle in kulturelle Veranstaltungen positiv gegenüber”, sagte er auf Nachfrage.

Angesprochen auf notwendige bauliche Veränderungen wollte sich Hoppe mit Verweis auf die noch bevorstehende offizielle Vorstellung des Konzeptes nicht äußern. „Grundsätzlich favorisieren wir eine möglichst transparente Darstellung der Halle”, ergänzte er. Eine entsprechende Außenbestuhlung sei ebenfalls Bestandteil des Konzeptes, um das Marktplatzumfeld mit einzubinden. Bezüglich anstehender Finanzierungsfrage antwortete Hoppe nur: „Uns ist bewusst, dass die Stadt keine Mittel hat, die Markthalle zu revitalisieren.”

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