Landkreis Aurich
Umbau bald abgeschlossen

CARO: Die große Neueröffnung steht bevor

Der offizielle Abschluss der Umbauten soll mit einem Aktionstag am 5. Dezember in dem Auricher Einkaufscenter gefeiert werden.

Von Udo Hippen

Aurich. In knapp vier Wochen ist es so weit: Der Umbau des in die Jahre gekommenen „Carolinenhof” zum modernen „CARO” wird offiziell für beendet erklärt. Veranstaltet wird dafür am Donnerstag, 5. Dezember, eine Neueröffnungsfeier. Dies erklärte jetzt Centermanager Ralf Schönenborn aus dem Hause „tB Investments”, unter dessen Dach das Einkaufscenter geführt wird.

Noch sind die Handwerker an einigen Stellen sichtbar. „Bis zum 5. Dezember werden wir fertig sein”, erklärte Schönenborn jetzt im Gespräch mit dem Sonntagsblatt und bezieht sich darin auf seinen Bauleiter Danny Busman, der von Beginn an für die Arbeiten verantwortlich zeichnet. „Dann wird es keine Baustelle mehr geben.” Aktuell werden Restarbeiten ausgeführt. Darüber hinaus wird an der Optik des Centers gefeilt. „Wir haben in großem Umfang ein Konzept in Auftrag gegeben und unterziehen den CARO gerade ei­nem Design-Upgrade”, sprach der Centermanager nicht nur von einem neuen Logo, sondern auch von einem einheitlichen, optischen Auftritt. „Aktuell sind wir dabei, das Konzept umzusetzen”, sagte er und ergänzte, dass man in Zukunft daran auch festhalten wolle.

Mit der jetzt anstehenden Neueröffnung endet ein Kapitel, das durchaus als Kraftakt bezeichnet werden kann. Offiziell wurden die tief greifenden Revitalisierungsmaßen erstmals im Sonntagsblatt am 1. Juli 2017 vorgestellt. „Für uns ist der CARO kein Abschreibungsobjekt!”, machte damals Kay Hoppe als Direktor von „tB Investments Deutschland” im Gespräch unmissverständlich deutlich. „Wir sind hier angetreten, um hier etwas zu entwickeln”, sprach er von einem Investitionsvolumen zwischen elf und zwölf Millionen Euro, die aufgebracht werden sollen, um die Revitalisierung des einstigen Publikumsmagneten umzusetzen. Schaut man sich das heutige Ergebnis an, kann man nur sagen, dass der aus den Niederlanden stammende Eigentümer mit Hans ten Brinke an der Spitze Wort gehalten hat. Nicht ganz richtig gelegen hatte der damalige Centermanager mit der Einschätzung der Fertigstellung. Diesen terminierte Hoppe damals auf den Sommer 2018: „In einem Jahr wird man den alten Carolinenhof nicht mehr wiedererkennen. Er wird von innen ein völlig neues Gesicht bekommen.”

Auch wenn es am Ende deutlich länger gedauert hat, als ursprünglich angenommen, das Ergebnis ist durchaus beeindruckend. An den einstigen Carolinenhof erinnert nur noch die Außenfassade. Die einschneidendste Veränderung ist sicherlich im Inneren des Centers zu verzeichnen. Und dies ist durchaus wörtlich zu nehmen. Entstanden im Bereich von „Edeka” und „C&A” ist die zentrale Erschließung des Centers, die als optischen Fixpunkt den gläsernen Fahrstuhl besitzt. Seitlich gelegen ermöglichen freischwebende Rolltreppen den Weg des Kunden vom Untergeschoss bis ins Obergeschoss und wieder zurück. Der Clou an diesem Bauabschnitt ist ein riesiger Lichthof, der in diesem Segment entstand und seitdem den Blick bis ins Untergeschoss freigibt. Dazu wurde ein 150 Quadratmeter großes Loch in den Boden geschnitten. Dank dieser Maßnahme rückte auch das Untergeschoss wieder ins Blickfeld potenzieller Mieter. Mit Erfolg: Die Handelsketten „Woolworth” und „tedi” errichteten dort Filialen.

Längst daran gewöhnt haben sich die Auricher an die veränderte Eingangssituation auf Höhe des Rathauses. Dort ist das Kreishaus praktisch in den „CARO” integriert worden. Wer jetzt die Büros des Landkreises aufsuchen möchte, den führt der Weg zuerst in das Einkaufscenter. Auch eine Veränderung, die sich als positiv herausgestellt und beiden Einrichtungen in diesem Bereich ein neues Gesicht verliehen hat. Angepackt wurde auch noch einmal die Tiefgarage, die nicht nur optisch mit neuer Farbe aufgewertet wurde. Nach der Neuordnung der Ein-und Ausfahrten wurden 150 Komfortparkplätze im Bereich des Eingangs zum Untergeschoss geschaffen. Eine Tatsache, die viele Kunden zu schätzen wissen. Die Tiefgarage des CAROs gerät auch wieder spürbar ins Blickfeld der Innenstadtkunden.

Mit der Neugestaltung des CAROs hielten auch neue Mieter in das Einkaufscenter Einzug, was der Kreisstadt auch neue Marken bescherte. Zu nennen sind hier beispielsweise die Modeketten „Jeans Fritz”, „Kult” oder „Camp David”, aber auch der Dekoartikelanbieter „Nanu-Nana”. Angesprochen auf eventuelle Neuankömmlinge, konnte Ralf Schönenborn keine aktuellen Verpflichtungen vermelden, erklärte aber, dass sich im Bereich der noch freien gastronomischen Fläche etwas entwickeln könnte. „Wir arbeiten an einer internen Lösung”, sagte er, ohne sich weitere Details entlocken zu lassen.

Die offizielle Neueröffnung des „CARO” findet mit viel Programm am Donnerstag, 5. Dezember, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr statt.

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