Landkreis Aurich
Prozess gegen mutmaßlichen Täter

„Blitzeinbruch” nach 18 Jahren aufgeklärt

Ein heute 43-jähriger Mann hat vor dem Landgericht Aurich gestanden, an dem Einbruch in ein Fotogeschäft 2001 mitgewirkt zu haben. Foto: dpa

Von Martina Ricken

Aurich. Der Blitzeinbruch in ein Fotogeschäft in Aurich am 2. Juli 2001 ist aufgeklärt. Ein heute 43-jähriger Mann hat vor dem Landgericht Aurich gestanden, als Fahrer an der Tat mitgewirkt zu haben. Eingestiegen sei man nicht in das Geschäft, so der Angeklagte, der ein Verständigungsangebot der Kammer akzeptiert. Bei einer „geständigen Einlassung” erwartet ihn eine Freiheitsstrafe zwischen dreieinhalb und vier Jahren.

Im Zeitraum von Juni bis November 2011 plünderte er außerdem mit anderen Bandenmitgliedern fünf Juwelier-, Foto- und Elektrogeschäfte in Hude, Westerstede und Sande aus. Vor den Taten wurde an anderer Stelle ein Pkw gestohlen, der dann mit brachialer Gewalt in den Eingang des jeweiligen Geschäfts gesteuert wurde.

Für den Auricher Blitzeinbruch 2001 musste ein Auto aus Emden herhalten. Aus dem Fotogeschäft stahlen die Täter Kameras im Wert von 97 000 D-Mark. Immens war auch der angerichtete Gebäudeschaden. Er belief sich auf 18 500 D-Mark.

Das Geständnis erfolgte in eher dürren Worten. „Ich kann mich an Details nicht erinnern. Das ist so lange her“, sagte der Angeklagte. Auf die Frage, wie es zu dieser Serie binnen kurzer Zeit mit teils denselben Tätern kam, sagte er, man sei jung gewesen. Das Urteil soll am 7. März verkündet werden.

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