Landkreis Aurich

Blick auf Ostfrieslands Weiten

Die Ostfriesische Landschaft und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse haben eine weitere Auflage des Ostfriesischen Kunstkalenders herausgegeben. Die Exemplare sind ab sofort erhältlich.

Von Maike Thien

Aurich. „Kultur und Wissenschaft gemeinsam zu beflügeln”: Das ist eine Herzensangelegenheit der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse. Zusammen bringen sie bereits seit Jahrzehnten den Ostfriesischen Kunstkalender heraus. „Dieser rückt Künstler in den Mittelpunkt, die stark mit Ostfriesland verbunden sind”, wie Thomas Weiss, Vorstandsvorsitzender der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse, während eines Pressegesprächs am Montag betonte.

Der diesjährige Kalender zeigt 13 Werke des Künstlers Herbert Müller. „In den einzelnen Bildern ist viel zu erkennen und ich glaube, dass der Kalender viel Beachtung finden wird, da Müller sehr bekannt ist”, erklärte der Präsident der Ostfriesischen Landschaft, Rico Mecklenburg, der Herbert Müller außerdem bereits seit mehr als zehn Jahren kennt. Er selber konnte allerdings nicht dabei sein, als die entsprechenden Bilder für den neuen Kalender ausgewählt wurden. Hierfür traf sich eine Gruppe, bestehend aus Thomas Weiss, Dr. Rolf Bärenfänger, Direktor der Ostfriesischen Landschaft, Herbert Müller, Dr. Annette Kanzenbach, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ostfriesischen Landesmuseums, und Signe Foetzki, Pressesprecherin der Brandkasse, im Atelier des Künstlers. „Es war klar, dass die Bilder etwas mit Ostfriesland und der Landschaft hier zu tun haben sollten. Daraufhin haben wir die Werke zusammen durchgeguckt”, sagte Foetzki.

Unter den 13 Bildern, die es schließlich in den Kalender geschafft haben, sind nur wenige ältere Werke von Müller, die Auswahl konzentriert sich vor allem auf junge Werke und aktuelle Bilder, wie Kanzenbach verdeutlichte. Zu sehen sind unter anderem die Klosterstätte in Ihlow, die Kirche in Engerhafe und ein Blick auf Emden. „Mir ist Authentizität beim Arbeiten wichtig. Das, was ich erlebt habe”, erläuterte Müller einen wichtigen Aspekt seiner Arbeit.

So bedient er sich zum Beispiel gerne eines Skizzenbuches. „Ich gehe in die Landschaft, sammel Ideen und auf Grundlage dieser Skizzen entstehen dann die Zeichnungen”, so der Künstler, der den ersten Kalender mit der Brandkasse und der Ostfriesischen Landschaft zusammen im Jahr 1999 angefertigt hat. „Daher war es uns auch so wichtig, neuere Bilder von Herbert Müller für diesen Kalender zu verwenden, damit es keine Doppelungen gibt”, sagte Bärenfänger.

Der Ostfriesische Kunstkalender 2020 ist in einer Auflage von rund 1300 Stück erschienen. Er ist zum Preis von 18,95 Euro im Buchhandel erwerbbar.

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