Landkreis Aurich

„Auswanderer” ziehen in die Dörfer

Verschiedene Aktionen erinnern an die Zeit der Auswanderung nach Amerika.

Von EZ-Redakteur

GÜNTHER GERHARD MEYER

Tel. 0 49 21 / 89 00 418

Krummhörn. Der Start des nachempfundenen Auswanderertrecks durch die Krummhörn steht kurz bevor: Ein Programmheft informiert über die Veranstaltung „Pony und Klei” und wird ab heute überall in der Krummhörn ausliegen.

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Wie berichtet, plant die Krummhörn eine Partnerschaft mit Grundy Center in Iowa (USA). Dorthin sind im Laufe der Zeit viele viele Ostfriesen ausgewandert, um ein neues Leben zu beginnen.

Ein Auswanderertreck mit einem Planwagen fährt deshalb unter Regie der Ländlichen Akademie Krummhörn (LAK) mit kostümierten Insassen verschiedene Dörfer in Krummhörn an, um an die Auswanderung zu erinnern. Er startet am kommenden Freitag und fährt vom bis 19. September täglich zwischen 14 und 17 Uhr von Dorf zu Dorf. Begleiten können den Treck Fußgänger, Radfahrer, Reiter mit eigenem Pferd und Kutschenbesitzer mit ihren Pferden. Für den Planwagen werden Pferde gesucht, die ihn ziehen.

Eine Beförderung von Teilnehmern auf dem Planwagen ist aus versicherungstechnischen Gründen nicht Bestandteil des Treckzuges, stellt LAK-Sprecherin Christine Schmidt fest. In den Dörfern wird es einen kulinarischen Empfang mit Essen, Trinken und unterschiedlichen Aktionen geben.

Ein Auswanderspektakel findet außerdem statt am 10., 11., 12., 15., 17. und 18. September. Ab 19 Uhr beginnt jeweils ein Theaterstück mit einem 30-minütigen Vorprogramm der Krummhörner Jugendtheatergruppe mit Szenen zum Thema „Fremdsein”.

Ab 19.30 Uhr folgt „Daar treckt se hen... en Utwanderspektakel” mit wahren Geschichten ostfriesischer Auswanderer, Lesungen aus Auswandererbriefen und Musik aus jener Zeit.

Ein Zusatzprogramm gibt es am 13./14./16.September. An den drei Tagen präsentieren Gruppen der LAK abends musikalische Beiträge.

Es handelt sich bei der Aktion um ein Jugendkulturprojekt der Ländlichen Akademie Krummhörn zum Thema Aus- und Einwanderung in Ostfriesland. Dabei sollen vor allem Kinder und Jugendliche die eigene ostfriesische Auswanderergeschichte erforschen, die eigenen Heimatwurzeln finden und verstehen lernen um daraus ein Verständnis für andere Kulturen zu entwickeln, teilt LAK-Sprecherin Christine Schmidt mit.

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