Landkreis Aurich
Prozessauftakt in Aurich

Angeklagter legt zum Auftakt Geständnis ab

Der Prozess wegen gewerbsmäßiger Hehlerei und zweifachen Betrugs begann vor dem Landgericht Aurich.

Von Martina Ricken

Aurich. Mit einem Geständnis des Angeklagten begann vor dem Landgericht Aurich ein Prozess wegen gewerbsmäßiger Hehlerei und zweifachen Betrugs. Dem 32-jährigen Auricher wird vorgeworfen, in vier Fällen Diebesgut weiter verkauft zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte wahlweise auch Einbruchdiebstahl angeklagt, weil nicht sicher war, ob der Angeklagte selbst beteiligt war, als bei Einbrüchen in Hamburg und Bremen reihenweise Laptops und andere elektronische Geräte entwendet wurden. Aber diese Annahme ist wohl vom Tisch.

Der Angeklagte macht seit zwei Jahren eine Drogentherapie. Die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt hatte das Landgericht in Aurich bereits vor zwei Jahren neben einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verhängt. Der Angeklagte war wegen gefährlicher Körperverletzung und Beihilfe zur Bedrohung verurteilt worden. Er war bei drei Aktionen dabei, die sein Mittäter gegen einen Auricher Autoverkäufer initiiert hatte. Auf offener Straße in Georgsheil ging es um eine Bedrohung mit einer Axt, in einem anderen Fall sollte ein Autoverkäufer entführt werden.

Die schwerwiegendste Tat ereignete sich in Emden, als der Angeklagte auf dem neuen Markt auf das Opfer einschlug, der Mittäter den Mann aber durch vier Messerstiche lebensgefährlich verletzte. Diese Taten spielen im jetzigen Prozess insofern eine Rolle, weil das Urteil in die Entscheidung einbezogen wird.

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