Landkreis Aurich
„Zukunftsräume Niedersachsen“

300 000 Euro für Jugendhaus

Ministerin Honé übergibt Förderbescheide für neue Richtlinie des Landes in Oldenburg.

Norden. Birgit Honé (SPD), Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, hat jetzt drei Förderbescheide für die Richtlinie „Zukunftsräume Niedersachsen“ überreicht. Ziel des Programms ist die Steigerung der Attraktivität und Lebensqualität von Klein- und Mittelstädten, Gemeinden sowie Samtgemeinden ab 10 000 Einwohnern in Niedersachsen, die in ländlichen Räumen Zentrumsfunktionen wahrnehmen.

„Das große Interesse an dem neuen Programm zeigt deutlich, dass wir eine Lücke im bisherigen Angebot an Fördermöglichkeiten geschlossen haben“, sagte Honé bei der Übergabe der Förderbescheide. „Mit der Richtlinie stärken wir die ländlichen Räume nachhaltig. Hier übernehmen die kleinen und mittleren Zentren eine wichtige Rolle. Sie sind es, die ländliche Räume für Unternehmen attraktiv halten, weil ihre Infrastruktur und ihre Angebote die ländlichen Räume auch als Lebensräume interessant machen. Und nur so bekommen wir Fachkräfte in die ländlichen Räume.“ Drei Projektträgern überreichte Regionalministerin Birgit Honé im Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems einen Förderbescheid:

Stadt Norden erhält 300 000 Euro für die „Erweiterung und Sanierung des Jugendhauses Norden“.

Stadt Meppen erhält 189 000 Euro für das Projekt „Coworking-Space in der Meppener Innenstadt“

Gemeinde Bad Essen erhält 75 354 Euro für das Projekt „Zukunftsraum Wittlager Land“

Das Jugendhaus Norden bietet freizeitpädagogische Betreuungsangebote für Jugendliche an und ist Begegnungsstätte von Kindern und Jugendlichen aus Norden und Umgebung. Um das Betreuungs- und Veranstaltungsangebot zu erweitern, sollen zusätzliche multifunktionale Räumlichkeiten geschaffen werden (Beratungs- und Seminarraum, Backstagebereich, WC- und Waschräume und weitere). Das Haus soll zudem eine moderne Nutz- und Veranstaltungstechnik erhalten. Zugleich sollen Integration und Inklusion gefördert und diesem Personenkreis gezielt Angebote gemacht werden. Mit dem Vorhaben soll aktiv den Herausforderungen des Demografischen Wandels (Alterung, Abwanderung junger Menschen) sowie der Integration von Migranten begegnet werden. Dieses Vorhaben ergänzt zudem die bereits erfolgten Maßnahmen beim Jugendhaus Norden. So wurde 2018 ein neues pädagogisches Konzept für eine moderne Jugendarbeit erstellt und von den politischen Gremien der Stadt beschlossen.

Der vordere Teil des Gebäudes wurde bereits saniert. Die Zuwendung wird in Höhe von 300 000 Euro (Zuschussobergrenze) zur Durchführung des Projektes gewährt. Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt Norden ergibt sich eine Gesamtprojektsumme von 690 000 Euro.

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