Landkreis Aurich
Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche

2000 Euro für hilfsbedürftige Kinder

Die „Alchemilla”-Frauengruppe hat wieder die Einnahmen ihres Sommerfests gespendet.

Von Heike Arends

Aurich. Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche, die da ankommt, wo sie benötigt wird: Eine Spende in Höhe von 2000 Euro hat jetzt die Auricher Frauengruppe „Alchemilla” an das Diakonische Werk des Ev.-luth. Kirchenkreises Aurich übergeben. Der Betrag war das aufgerundete Ergebnis des Sommerfestes, das die Frauengruppe im Juni wieder für einen guten Zweck im Biergarten des Bistros „Kattul” durchgeführt hatte. Neben Kuchen und Getränken waren unter anderem im Rahmen eines kleinen Basars auch Selbstgemachtes, Trödel, Kreatives und vieles mehr verkauft worden.

Seit über zehn Jahren veranstaltet die Frauengruppe, die sich vor 15 Jahren zusammengefunden hat, ihre Feste und Basare, um Kindern etwas Gutes zu tun. Insgesamt haben die „Alchemillen” in diesem Zeitraum eine Summe von rund 36 000 Euro gesammelt und für gute Zwecke gespendet.

Über die jetzige Spende freuten sich Kirchenkreissozialarbeiterin Dorothea Stiegler und ihre Kollegin Erika Hagen. Das Geld soll dem Projekt „Dabei bleiben können” zugutekommen. Mir diesem werden Kinder und Jugendliche unterstützt, deren Familien sich in einer finanziellen Notlage befinden. „Den Kindern soll die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden”, erklärte Stiegler. Und so gibt es über das Projekt zum Beispiel unbürokratisch und auf kurzem Weg finanzielle Zuwendungen für Klassenfahrten, Freizeiten, Musikunterricht, aber auch die Kleidung für die Konfirmation oder den Schulabschlussball.

Entstanden sei die Aktion im Rahmen der Betreuungsarbeit, die das Diakonische Werk Menschen in Krisensituationen wie zum Beispiel bei familiären Problemen oder Schulden anbietet, berichteten Stiegler und Hagen. „Die Familien kommen in Notsituationen zu uns - und aus einem Nebensatz heraus ergibt sich dann, dass Geld fehlt.” Und weil plötzlich das Portemonnaie schmal sei, könne sich die Familie vieles nicht mehr leisten und es werden viele Ausgaben eingespart. „Erstmal fällt vieles für die Kinder weg”, konstatierten die beiden Sozialarbeiterinnen. „So eine Summe ist Gold wert”, sagten sie und bedankten sich für die Unterstützung des Projekts.

„Die Aktion ist Gold wert”, stellten dann wiederum die Frauen von „Alchemilla” heraus. Sie zeige, wie einfach und effektiv im Kleinen Menschen unterstützt werden könnten, ohne dass ihnen neben allen Belastungen auch noch Ämtergänge aufgebürdet werden. Ein Weg, den zudem viele Betroffenen scheuten.

„Unser Anliegen ist es, dass benachteiligten Kindern geholfen wird. Kinder sind schutzbedürftig und können sich nicht selbst helfen”, erläuterten die „Alchemillen” die Zielsetzung ihrer Veranstaltungen. „Wir alle wissen, wie Kindergesichter aussehen, die traurig sind”, brachte es Marie-Louise Bähr auf den Punkt. Mit den bei den Festen und Basaren erzielten Erlösen haben sie unter anderem schon den Kinderschutzbund, das Kinderhospiz, die Caritas, das Frauenhaus und Subito, einen Verein für tätige soziale Hilfe, unterstützt.

Auch die Einnahmen des diesjährigen Weihnachtsbasars werden wieder für einen guten Zweck gespendet. Der Basar findet am Samstag und Sonntag, 23. und 24. November, im St.-Bonifatius-Haus statt.

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