Landkreis Aurich
Fördersumme vom Land

1,8 Millionen Euro fließen vom Land nach Norddeich

Das geplante Projekt „Naturerlebnis Dünenlandschaft und Wattenmeer“ wird bezuschusst. Insgesamt gehen 4,6 Millionen Euro in den Landkreis Aurich.

Hannover/Aurich. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz stellt im Rahmen der Richtlinie „Landschaftswerte“ eine Fördersumme von fast 15 Millionen Euro bereit. Insgesamt werden damit 33 Projekte gefördert, berichten die SPD-Landtagsabgeordneten Wiard Siebels (Aurich) und Matthias Ahrends (Emden) aus Hannover.

Gleich drei der Förderprojekte mit einem Gesamtvolumen von 4 647 781 Euro liegen im Gebiet des Landkreises Aurich; die gesamte Fördersumme betrage hier 3 095 573 Millionen Euro. Elf Millionen Euro werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vier Millionen Euro aus dem niedersächsischen Landeshaushalt kommen.

In den Landkreis Aurich fließen Mittel für die Inselgemeinde Juist, für die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden, für die Nationalparkverwaltung und für die Kreisverwaltung selbst, die ein Kommunikationskonzept mit ei-nem Video-Trailer für das EU-Vogelschutzgebiet V04 Krummhörn umsetzen will. Zu den Gesamtausgaben von 118 095 Euro wurde jetzt eine 65-prozentige Förderung in Höhe von 76 762 Euro bewilligt.

Die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden haben aus dem Programm Mittel für die Umsetzung des Projektes „Naturerlebnis Dünenlandschaft und Wattenmeer“ beantragt. Dafür sollen 2 774 325 Euro aufgewendet werden, für die es jetzt einen 65-prozentigen Zuschuss gibt, also 1 803 312 Euro.

Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer hat das Projekt „Tor zur Wildnis Norderney“ mit Gesamtkosten von 215 500 Euro angemeldet. Hierfür wurde eine 100-prozentige Förderung beschlossen.

„Wir fördern wieder eine bunte Vielfalt an Projekten“, heißt es dazu von den beiden SPD-Landtagsabgeordneten. Die Förderung komme dabei hauptsächlich dem niedersächsischen Natur- und Kulturlandschaftserbe in den Nationalen Naturlandschaften (Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke) zugute. Darüber hinaus würden besondere Projekte im Bereich der Artenvielfalt in Städten und Dörfern gefördert, die einen ökologischen, aber auch wirtschaftlichen und sozialen Mehrwert hätten.

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