Landkreis Aurich
Aktion für die Umwelt

150 Bäume lautet das Ziel

Das Projekt „Fasten für Bäume” geht in eine zweite Runde. 135 Bäume wurden bei der ersten Auflage vergangenes Jahr gepflanzt.

Von Maike Thien

Aurich. Die Stadt begrünen und einen Beitrag zum Klima- und Insektenschutz leisten - so das Ziel der Aktion „Fasten für Bäume”. Bereits bei der ersten Auflage vergangenes Jahr konnten am Ende 135 Bäume gepflanzt werden. Dieses Jahr möchten die Initiatoren Heidrun Weber und Gerrit Pohl die Zahl noch toppen. „Wir wollen mindestens 150 Bäume pflanzen”, sagte Weber am Montag während eines Pressegesprächs.

Weber und Pohl verzichten bereits seit einigen Jahren zur Fastenzeit auf bestimmte Nahrungsmittel. Das so gesparrte Geld investieren sie in das Kaufen und Pflanzen von Bäumen. „Beeindruckt von der 'Fridays for Future'-Bewegung hatten wir dann überlegt, die Aktion öffentlich zu machen”, erklärte Pohl. Ziel war vergangenes Jahr, mindestens 100 Bäume zu pflanzen. Die Resonanz erwies sich allerdings als so gut, dass schließlich 135 Bäume ein Platz fanden.

Den Auftakt zur diesjährigen Auflage bildete eine Spende von „Blumen König” aus Wallinghausen, die die ersten zehn Obstbäume zur Verfügung stellen. „Alle Baumsorten können gepflanzt werden, aber wir freuen uns am meisten über Obstbäume, insektenfreundliche Bäume und Schmetterlingsflieder”, betonte Weber am Montag. Interessierte können sich auf drei Wegen an dem Projekt „Fasten für Bäume” beteiligen: Entweder kann das Geld bei Heidrun Weber und Gerrit Pohl abgegeben werden. Die beiden kümmern sich dann um den Kauf und das Einpflanzen der Obstbäume im öffentlichen Raum. Alternativ können Teilnehmer auch selber einen Baum pflanzen, „vorzugsweise auf einer Fläche, die gut sichtbar ist, wie zum Beispiel im Vorgarten. Damit sich auch die Optik von Straßen verändert”, so Weber. Drittens kann auch ein Baum erworben und bei Weber und Pohl abgegeben werden. Sie sorgen dann dafür, dass der Baum im öffentlichen Raum oder bei Privatleuten, die noch einen Baum gebrauchen können, aber selber nicht in der Lage sind, einen zu kaufen, eingepflanzt wird. „Wenn die Leute selber Bäume pflanzen, wäre es schön, wenn sie uns mitteilen würden, wo und wie viele Bäume im Rahmen der Aktion gepflanzt wurden, damit wir am Ende eine gesamtzahl ermitteln können”, sagte Weber.

Im letzten Jahr nahmen circa 80 Personen an dem Projekt teil. Die diesjährige Aktion wird bis Ostern, 12. April, durchgeführt. „Beim Kauf geben wir gerne eine umfassende Beratung, wie Obstbäume zu pflanzen sind und was man beim Rückschnitt beachten muss”, sagte Bianca König von der gleichnamigen Gärtnerei „Blumen König”. „Die Orte, wo Bäume gepflanzt wurden, werden auch von den Leuten anders wahrgenommen”, berichtete Pohl abschließend.

Wer Fragen hat oder an der Aktion teilnehmen möchte, kann sich mit Heidrun Weber und Gerrit Pohl, 0 49 41 / 34 58, in Verbindung setzen.

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