Meinung
Internationale Beziehungen

Worte statt Waffen

Diplomatische Gespräche führen zu guten Lösungen. So soll es auch zwischen den USA und Deutschland sein. Ein Kommentar von Jens Tammen.

AKK auf Auslandsmission: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist in die USA aufgebrochen. Und das mit einer heiklen Mission. In Washington will sie mit ihrem US-amerikanischen Amtskollegen Mark Esper klären, wie die beiden Länder künftig militärisch enger zusammenarbeiten können. Und wie Deutschland mehr sicherheitspolitische Verantwortung tragen kann. So sieht es das Protokoll vor.

Ob das letztlich so kommt, wird sich zeigen. Die Verteidigungsausgaben werden unumgänglich im Fokus der Gespräche stehen. Denn das von den USA vehement geforderte Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben, wird von den Deutschen bei weitem nicht erreicht. Gerade mal 1,36 Prozent sind in diesem Jahr für das Militär vorgesehen. Statt auf Militarisierung setzt die deutsche Politik lieber auf Diplomatie. Und mit dieser Taktik hat Deutschland immerhin die letzten 70 Jahre in den meisten Fällen hervorragend gearbeitet. Statt sich bis an die Zähne zu bewaffnen, ist es das diplomatische Gespräch, dass in Konfliktsituationen zu Lösungen führt.

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