Meinung
Infrastruktur in Emden

Soziale Kriterien müssen beachtet werden

Das Baugebiet in Conrebbersweg wird zunächst deutlich kleiner. Entsprechend gerecht muss die Verteilung der Bauplätze erfolgen. Ein Kommentar von Stefan Bergmann.

Tim Kruithoff hat das Baugebiet Conrebbersweg geschrumpft. Oder eher: Die entsprechende Kommission. Aus dem Mega-Baugebiet mit ehemals 700 Bauplätzen wird zunächst ein Mini-Gebiet mit 100 Plätzen. Das ist immer noch einiges - doch angesichts einer völlig überzeichneten Warteliste, auf der dem Vernehmen nach 800 Interessenten stehen, ist das viel zu klein. Die gute Nachricht ist, dass dort überhaupt etwas passiert. Die schlechte Nachricht - aber auch die ist nicht neu: Rat und Verwaltung haben es versiebt.

Nun geht es wohl an die Entscheidung, wer dort bauen darf. Die, die sich als erstes gemeldet haben? Oder die, die die besten Kontakte in die Stadtverwaltung haben? Angesichts der langen Warteliste und dem geringen Angebot sollte die Stadt nun transparente Auswahlkriterien festlegen. In anderen Städten sind solche Verfahren oftmals sehr klar: Wer Kinder hat, rückt nach vorne auf die Liste. Je mehr Kinder, desto weiter geht es nach vorne. Das ist sozial, es verhindert Investorenmodelle und schiebt Kungeleien einen Riegel vor, weil es nachprüfbar ist. Wie wäre es damit, liebe Politiker?

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