Meinung
Emden wählt Oberbürgermeister

OB-Wahl: Interesse darf nicht nachlassen

Die Identifikation der Emder mit ihrer Stadt und vor allem mit den politischen Entscheidungsträgern ist beispiellos. Ein Kommentar von EZ-Redakteurin Ute Lipperheide.

Wurden jemals so viele Emder im Zuge einer Oberbürgermeisterwahl mobilisiert? Gab es jemals so viele Kandidaten? Traten jemals so viele unterschiedliche Bewerber an? Nein, alles das gab es bisher in Emden noch nie. Das Interesse an der OB-Wahl war noch nie so groß. Die extrem gut besuchte Wahlarena der Emder Zeitung in der Nordseehalle war dafür ein sichtbares Zeichen.

Diese Identifikation der Emder mit ihrer Stadt und vor allem mit den politischen Entscheidungsträgern ist beispiellos. Der Hype um den Posten eines Hauptverwaltungsbeamten auf Zeit zeigt, dass selbst nach Jahren das Tal der Politikverdrossenheit durchschritten werden kann. Vor allem viele junge Menschen scheinen sich für die Belange in ihrer Stadt zu interessieren. Der „Greta”- Effekt schwappt über das ganze Land über und macht auch nicht vor Emden Halt. Die Initiativen und die Anteilnahme am eigenen Lebensumfeld sind enorm. Für eine Gesellschaft kann dies nur positiv sein. „Endlich!”, mögen einige rufen. Und diesem Ruf muss sogleich ein hoffnungsvoller Appell folgen: Bitte nicht nachlassen!

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