Meinung

Nicht anstecken lassen

Speziell am Samstag fühlte sich das Bummeln und Einkaufen in Emden fast wie immer an - trotz Corona. Ein Kommentar von Gaby Wolf

Die Nachrichten zum Corona-Virus überschlagen sich. Ständig vermelden die Ticker steigende Infektionszahlen. Dazu zeitweise leere (wenn auch immer wieder nachgefüllte) Regale in den Supermärkten. Das macht es zunehmend zu einer Herausforderung, die Ruhe zu bewahren. Auch wer den Umgang mit tagesaktuellen Nachrichten von Berufs wegen gewohnt ist, kann sich kaum dagegen wehren, nicht eben doch mal Anflüge von Panik zu verspüren. Umso bemerkenswerter war die Stimmung am Wochenende in der Stadt.

Speziell am Samstag fühlte sich das Bummeln und Einkaufen in Emden fast wie immer an. Und das ist - bei allem Abstand zum Nebenmann, den man dabei tunlichst einhalten sollte - auch gut so. Hysterie und Panik helfen keinem. Weder auf der Straße noch in den sozialen Netzwerken. Speziell über die Messengerdienste aber schießen derzeit massenhaft Falschmeldungen und Gerüchte ins Kraut.

Manches ist vielleicht nur witzig gemeint, anderes gedankenlos weitergepostet. Gegen Galgenhumor an sich ist ja nichts einzuwenden. Manches lässt sich so besser ertragen. Doch in Zeiten der Krise gilt mehr denn: Einmal mehr nachdenken, was man da eigentlich tut und vielleicht damit auslöst.

In diesem Sinne: „Nicht anstecken lassen!“. Nicht vom Virus und nicht von der Panik.

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