Meinung
Stadt saniert Straße

Neue Baustelle ruft eingezwängte Anwohner hervor

In Uphusen steht ab April eine Großbaustelle an. Doch diese überschneidet sich mit einem anderen Projekt. Neuer Ärger ist wohl programmiert. Ein Kommentar von Lars Möller.

Wolthuser und Uphuser sind seit Jahren Kummer gewohnt. Die Großbaustelle an der Hauptstraße der Stadtteile sorgt wahlweise dafür, dass man mit dem Auto eine Umleitung fahren oder an einer Baustellenampel warten muss. Und auch die Anwohner der nun viel befahrenen Nebenstraßen sind arg gebeutelt von Verkehrslärm und Fahrbahnschäden. Gut, mag sich manch wohlwollender Bürger vor Ort gedacht haben. Gut, ist ja nicht für ewig, und außerdem haben Wolthuser und Uphuser Straße die Sanierung ja auch dringend nötig. Bald ist alles nigelnagelneu.

Doch auch die wohlwollenden Stadtteilbewohner dürften ab April die Stirn runzeln. Denn ein Großteil von ihnen wird quasi zwischen zwei Baustellen eingezwängt. Während im westlichen Bereich des Stadtteils auf der Wolthuser Straße noch gebaut wird, rücken auch auf der östlichen Seite auf der Uphuser Straße schon die Bagger an. Für mehrere Wochen überschneiden sich die Baustellen, die Umleitung über die Autobahn wird damit uninteressant, weil man - laut der nun vorgestellten Planungen - so oder so an einer Baustellenampel steht. Dieses Vorgehen ist, gelinde gesagt, kurios. Neuer Ärger ist wohl programmiert.

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