Meinung
Idee für Ostfriesland

Neue Art des Krabbenpulens ist ein guter Ansatz

Per Ultraschall will eine junge Ostfriesin die Krabben von einem dicken Panzer befreien. Das würde die CO2-Bilanz der kleinen Meerestiere erheblich verbessern. Ein Kommentar von Jens Tammen.

So kurios diese Meldung auch klingen mag: Wichtig ist dabei vor allem der Aspekt, dass die Krabbe hier in Ostfriesland gepult werden soll. Sie muss dann nicht erst von Greetsiel oder anderen Küstenorten quer durch die halbe Welt bis nach Marokko gefahren werden, wo sie für kleines Geld gepult und schließlich wieder auf die Rückreise zu uns geschickt wird. Das würde nicht nur die CO2-Bilanz der kleinen Meerestiere erheblich verbessern. Es würde der Krabbe endlich wieder die Krone als kulinarisches Highlight neben den Matjes aufsetzen. Schließlich hat ihr Image seit langem zu leiden. Ob und wie sich die neue Methode letztlich entwickeln wird, ist noch völlig unklar. Im Vordergrund sollte zunächst einmal die Tatsache stehen, dass die Schalentiere künftig den Weg zum Verbraucher finden, ohne dabei durch zwei Kontinente reisen zu müssen. Das ist ein guter Ansatz.
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