Meinung
Nach Großbrand in Emden

Gute Pläne nach dem Feuer

Die Obdachlosenunterkunft "Alte Liebe" soll wieder hergerichtet werden. Das ist eine gute Nachricht für alle. Ein Kommentar von Gaby Wolf.

Obwohl der schlimme Brand vorige Woche dem Gebäude stark zugesetzt hat, soll die Wohnungslosenunterkunft „Alte Liebe“ nahe der Nesserlander Straße wieder als solche hergerichtet werden. Der Eigentümer will das Haus retten und wenn die Feuerversicherung greift, auch den Wiederaufbau des weitgehend zerstörten linken Gebäudeteils angehen. Das ist eine gute Nachricht - für die reformierte Kirche als Betreiber, für die Betroffenen, für die ganze Stadt.

In den 26 Jahren ihres Bestehens ist die „Alte Liebe“ zu einer (leider nötigen) Institution geworden. Zu einer festen, bewährten und verlässlichen Anlaufstelle für Menschen ohne Obdach, die in der Stadt sonst nirgends hin wissen und die sonst auch im Winter draußen schlafen müssten. Dafür überhaupt einen geeigneten Standort zu finden, ist schwer genug. Denn dass die Suche nach einem neuen Domizil, wenn schon nicht an der Lage, dann oft genug an den Vorstellungen der jeweiligen Eigentümer scheitert, davon können selbst Einrichtungen und Vereine ein Lied singen, die es nicht mit Menschen in prekären Verhältnissen zu tun haben.

Umso mehr Lob haben alle verdient, die mit vereinter Anstrengung die Ersatzunterkunft in Transvaal kurzfristig einsatzbereit gemacht haben. Sie aber kann allein schon wegen der räumlichen Enge nur eine Übergangslösung sein.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 26. Februar sowie im ePaper für Apple und Android.

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