Meinung
Freizeit trotz Corona

Freibad ist in der Hand der Bürger

Das Van-Ameren-Bad in Emden überlebt ohne Unterstützung durch Steuergelder. Es werden weiterhin keine Kosten gescheut. Ein Kommentar von Stephanie Schuurman.

Das Van-Ameren-Bad funktioniert in der Regie der Bürger seit 27 Jahren. Schon seit Beginn hat es die größten Hürden genommen, ohne Unterstützung durch Steuergelder. Teure Reparaturen, Austausch relevanter Technik, der laufende Betrieb - alles wurde und wird durch Ehrenamtliche und Sponsoren gestemmt. Sogar in dieser Saison, wo es noch gar nicht sicher schien, ob das Bad überhaupt öffnen darf, wurden weder Kosten noch Mühen gescheut.

Über 100 000 Euro sind in neue Fliesen und eine Abdichtungsfolie fürs Babybecken geflossen. Technik-Chef und Gründungsmitglied Peter Kurzak hat nochmals alles drangesetzt, dass die Baufirmen rechtzeitig fertig werden. All das darf jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden, wenn das Bad tatsächlich öffnet. Jeder Gast muss sich zwingend an die neuen Regeln halten. Wahrscheinlich hatten die Bürger es noch nie so sehr selbst in der Hand, dass dieses Freibad weiter besteht, wie in dieser Corona-Saison. Im Übrigen öffnet nur ein Fünftel der städtischen Bäder im Land. Zu teuer und aufwendig, heißt es.

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