Meinung

Emder Müllkippen sind dreist und asozial

Anwohner sind verärgert über illegale Müllkippen. Betroffen sind unter anderem Transvaal und das AOK-Viertel. Ein Kommentar von Stephanie Schuurman.

Sperrmüll? Sofas und auch Hausmüll sind Dauerzustand nahe dem Spielplatz in der Graf-Enno-Straße. Foto: Johannes Booken

Illegal entsorgten Müll in der Pampa kennt man: der Kühlschrank oder die Altreifen etwa, die am Waldrand aus dem Auto geworfen werden. Was nun immer häufiger zu beobachten ist, ist Müll, der einfach von drinnen nach draußen befördert wurde. Heißt: Was nicht mehr in die Wohnung passt, wird vorm Haus abgelagert. Das ist dreist! Die Müllsünder scheren sich nicht darum, ob sie dafür belangt werden. Werden sie auch in den wenigsten Fällen, weil nicht zweifelsfrei bewiesen werden kann, dass das Sofa neben dem Spielplatz zuvor in der Wohnung mit Hausnummer sowieso gestanden hat.

Und es ist rücksichtslos, weil es diesen Leuten egal ist, wie das die Nachbarn empfinden. Außerdem ist solches Verhalten schlicht asozial, weil die Kosten von der Allgemeinheit getragen werden müssen, wenn wieder einmal der Verursacher nicht nachgewiesen werden kann und der städtische Entsorgungsbetrieb ausrücken muss. In den beschriebenen Fällen handelt es sich übrigens nicht um Gegenden mit Zugewanderten, die das deutsche Mülltrennungssystem noch nicht begriffen haben.



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