Meinung
Corona

Die Jugend ist in der Verantwortung

Corona ist gefährlich für alle. Die Jungen aber können die Alten retten, wenn sie sich entsprechend vorsichtig verhalten und Gefahr ernst nehmen. Ein Kommentar von Stefan Bergmann.

Angesichts der vielen und langanhaltenden Diskussionen um Kontaktvermeidung, Ausgangssperre, Homeoffice und Schulausfall darf man eines nicht vergessen: Covid-19 ist für Jüngere nicht ganz so gefährlich, doch erkranken können sie auch und die Infektion dann weitergeben. Brandgefährlich ist er jedoch für ältere Menschen. Das zeigen die Sterblichkeitsstatistiken der Weltgesundheitsorganisation.

Es scheint aber, dass Deutschland jetzt verstanden hat. Diese Krise fordert die Solidarität der Menschen. Die Jungen können die Alten retten, wenn sie sich entsprechend vorsichtig verhalten und Gefahr ernst nehmen. Das sah in der letzten Woche noch nicht so aus, doch am Samstag - vermutlich unter dem Eindruck einer drohenden Ausgangssperre - kam dann die Trendwende. Offenbar hat es inzwischen jeder kapiert, dass mit Corona – auch wenn er bei den allermeisten nur ein bisschen Halsweh und Fieber verursacht – nicht zu spaßen ist.

Insofern kann man die Sorgen der Alten- und Pflegeheime verstehen, die mit allen Mitteln versuchen, ihre Bewohner zu schützen. Wenn die Kinder und Enkel die Eltern und Großeltern nicht mehr besuchen dürfen, dann ist das für beide Seiten schmerzhaft. Zumal im Moment noch nicht einmal klar ist, wie lange dieser Zustand andauern wird.

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