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Bildung

Die beste Lösung für Schulferien

Die bestehende Regelung mag nicht perfekt sein, aber sie hat sich über viele Jahre als die beste erwiesen. Ein Kommentar von Lambert Tergast.

Die Bundesländer Berlin und Hamburg fordern, den Zeitraum für die Sommerferien neu zu regeln. Sie wollen erreichen, dass die Ferientermine aller Länder in Zukunft zwischen dem 1. Juli und dem 10. September liegen, die Termine also enger zusammenrücken.

Es gibt einen einzigen Grund, der für eine solche Neuregelung spricht: die einheitlichere Länge der einzelnen Schuljahre. Doch dem stehen eine Vielzahl von Gründen entgegen: Eine Verdichtung der Ferienzeiten würde beispielsweise in den Sommermonaten für noch mehr und längere Staus auf den Autobahnen sorgen. Betroffen wäre auch der Tourismus, er müsste mit Einbußen rechnen. In den verbleibenden Ferienwochen gäbe es einen noch größeren Ansturm beispielsweise auf die Ostfriesischen Inseln und die Küste - doch jedes Zimmer lässt sich nur einmal vermieten. In der übrigen Zeit wären die Inseln hingegen nicht mehr ausgebucht. Familien, die auf die Ferienzeiten angewiesen sind, hätten es bei der Quartiersuche schwerer und müssten vermutlich höhere Preise bezahlen.

Die bestehende Regelung mag nicht perfekt sein, aber sie hat sich über viele Jahre als die beste erwiesen. Dabei sollte es bleiben.

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