Treffen von Kim Jong Un und Trump ist ein gutes Zeichen

Bis Mai soll das Treffen zwischen US-Präsident und dem nordkoreanischen Machthaber stattfinden. Das Problem ist nur, dass der US-Präsident Donald Trump heißt. Ein Kommentar von Suntke Pendzich.

Wollen sich noch vor dem Sommer dieses Jahres treffen: US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Foto: Ahn Young-Joon

Nordkoreas umstrittener Diktator Kim Jong Un möchte sich mit dem US-Präsidenten treffen. Eine gute Nachricht und ein hoffnungsvolles Zeichen dafür, dass es im zuletzt eher hochkochenden Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm zu einer Entspannung kommen könnte.

Das Problem ist nur, dass der US-Präsident Donald Trump heißt. Dieser hat sich auf dem diplomatischen Parkett bislang eher grobschlächtig präsentiert. Wie ausgerechnet er eine Lösung des Konflikts bewirken soll, ist fraglich. In der Vergangenheit hat Trump durch kindische Twitter-Sticheleien gegen Kim Jong Un den Streit sogar noch verschärft. Dabei hat sich auch gezeigt, dass die harte Tour keine Wirkung zeigt und den Diktator eher dazu treibt, immer weitere Raketentests zu befehlen.

Nun soll also wieder vernünftig miteinander gesprochen werden. Immerhin. Dass Trump seinem Gegenüber bei einem Treffen zu Zugeständnissen bewegen kann, dürfte ausgeschlossen sein. Nach dem Kindergarten-Geplänkel der vergangenen Monate wäre es jedoch schon ein riesiger Fortschritt, wenn sich beide vor und nach dem Gespräch die Hand geben.

10.03.2018, 19:10 Uhr
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Suntke Pendzich Redakteur Lokales bei der EZ seit: 2016
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