Lösung muss her

Das bei der Dachsanierung entdeckte Asbest hatte den Ortsverband bereits 2016 vier Monate lang lahmgelegt. Dass manche THWler die Nase voll haben, ist nachzuvollziehen. Ein Kommentar von Stephanie Schuurman.

Noch immer keine Lösung in Sicht für das Emder THW. Foto: Eric Hasseler

Es war der zweite Neujahrsempfang des Technischen Hilfswerks in Folge, durch den sich die schwierigen Bedingungen der Unterkunft wie ein roter Faden schlängelten. Wiederum hatte die Ortsbeauftragte Bilanz aus der baulichen Misere dieser Halle am Schützenweg zu ziehen. Wiederum sind aktive Mitglieder in der Folge des desolaten Baumanagements abgesprungen (Seite 5).

Man kann natürlich von einer Verkettung unglücklicher Umstände sprechen, wenn zunächst bei einer Dacherneuerung Schäden durch Asbest auftreten, dann Statikprobleme alles massiv infrage stellen und es obendrauf auch noch derart hereinregnet, dass alles wochenlang unter Wasser steht. Nicht verständlich ist allerdings, dass es bis heute keine verlässlichen Pläne für eine wie auch immer geartete Unterkunft der Emder THWler gibt. Umbau oder Abriss, Neubau an selber oder anderer Stelle? Nichts ist geklärt. Dass manche THWler die Nase voll haben, ist nachzuvollziehen. Dass der überwiegende Teil dennoch dabeibleibt und im Notfall bereit steht, ist umso beachtenswerter. Für diesen Teil wird es jetzt aber Zeit.

29.01.2018, 15:58 Uhr
Über die Autorin
Stephanie Schuurman Redakteurin Lokales bei der EZ seit: 2003
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